Merkel verteidigt umstrittenen UNO-Migrationspakt
Nun hat auch Australien erklärt, den umstrittenen UN-Migrationspakt nicht unterzeichnen zu wollen. Auch wenn sich die deutsche Koalitionspitze klar für den Pakt ausgesprochen hat, ist in der CDU jetzt eine Debatte darüber losgetreten worden. Gesundheitsminister Jens Spahn, einer der Kandidaten für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der Parteispitze, will auf dem Parteitag Anfang Dezember eine Abstimmung über den Pakt. Merkel sieht dafür keinen Grund und verteidigte das Papier am Mittwoch im Bundestag: Es sei ein „Antwortversuch“ auf die globalen Probleme und im „nationalen Interesse“.