Handball-Bundesliga: Nach Wetzlarer Sieg: DHfK Leipzig vor dem Abstieg
Leipzigs Handballer können den Abstieg kaum noch verhindern. Nach dem Sieg von Wetzlar bestehen nur noch theoretische Chancen auf dem Ligaverbleib. Ein Ex-Trainer besiegelt quasi das Bundesliga-Aus.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nur noch theoretische Chancen auf den Ligaverbleib. Nach dem 29:26-Sieg von Mitkonkurrent HSG Wetzlar gegen den HC Erlangen hat das Bundesliga-Schlusslicht aus Sachsen zwei Spieltage vor Saisonschluss vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.
Leipzigs Ex-Trainer Sigtryggsson rettet Wetzlar
Pikant: Das Aus nach elf Erstliga-Jahren besiegelt quasi ein Ex-Trainer der Leipziger. Runar Sigtryggsson wurde nach zweieinhalb Jahren im Dezember freigestellt und übernahm dann Wetzlar. Nun hat der Isländer mit der HSG nicht nur vier Punkte Vorsprung, sondern auch noch die um 38 Treffer bessere Tordifferenz.
Das DHfK-Team von Coach Frank Carstens muss noch zum TBV Lemgo (3. Juni) und hat am letzten Spieltag den Tabellen-Vorletzten GWD Minden (7. Juni) zu Gast. Bislang holten die Leipziger nur drei Saisonsiege. Der bis dato letzte Heimsieg gelang am 30. April gegen Erlangen.
In der 2. Liga würde auf die Leipziger das Sachsen-Derby gegen den HC Elbflorenz warten, der mit Leipzigs Ex-Trainer André Haber knapp den Aufstieg verpasste. Auch ein Wiedersehen mit einem weiteren Ex-Coach, Uwe Jungandreas, ist möglich. Der 64-Jährige kämpft aktuell mit dem EHV Aue in der Aufstiegsrunde um den Zweitliga-Aufstieg.