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Novak Djokovic: Bewegende Worte an French-Open-Sieger Alexander Zverev

Ein bewegter Novak Djokovic gratuliert Alexander Zverev. Der 24-malige Grand-Slam-Sieger zollt dem Deutschen seinen Respekt – und erinnert an große Hürden. Tennisstar Novak Djokovic hat seinem langjährigen Rivalen und Weggefährten Alexander Zverev nach dessen historischem Grand-Slam-Triumph von Paris mit emotionalen Worten gratuliert. "Ich freue mich, dass du es geschafft hast, und du hast diesen Erfolg absolut verdient, denn du hast in jeder Hinsicht so hart daran gearbeitet, um ihn zu verwirklichen", schrieb der Serbe am Montag auf Instagram und postete dazu ein Foto, das ihn mit Zverev auf dem Court zeigt. "Zu wissen, was du seit deiner Kindheit mit deiner Krankheit durchgemacht hast, wie du die größte mentale Hürde in dir selbst überwunden und Kritiker zum Schweigen gebracht hast, die dachten, du würdest niemals ein Grand-Slam-Turnier gewinnen, macht diesen Grand-Slam-Sieg noch besonderer und unvergesslicher", führte Djokovic aus. Djokovic und Zverev verbindet eine besondere Geschichte. Als Alexander Zverev im vergangenen Jahr nach dem bitteren Erstrunden-Aus in Wimbledon von mentalen Problemen sprach und sich im Anschluss eine Auszeit nahm, erhielt er vom Serben öffentlich Zuspruch. "Ich wünsche ihm alles Gute und bin für ihn da", sagte Dojokovic damals und verwies auf seinen eigenen Kampf mit psychischen Problemen. "Er weiß, dass er sich jederzeit an mich wenden kann. Ich verstehe ihn, ich verstehe, was er gerade durchmacht, denn ich habe das schon oft erlebt." Djokovic: "Das hat mich sehr bewegt" Er fügte hinzu: "Sascha und ich haben ein tolles Verhältnis, ich mag ihn als Mensch sehr. Wir reden viel über Tennis und über andere Dinge im Leben". Beim Turnier in Paris hatte Zverev zuletzt im Jahr 2025 gegen den 24-maligen Grand-Slam-Sieger gespielt. Bei der Viersatz-Niederlage hatte der Deutsche bereits mit mentaler Erschöpfung zu kämpfen, aber auch Djokovic haderte mit seinem Körper. Ihn plagten damals muskuläre Probleme. Dennoch setzte sich der Serbe schließlich souverän durch. Die beiden Weltklassespieler treffen sich auch regelmäßig zu gemeinsamen Trainingseinheiten, erst kürzlich in der Vorbereitung auf die French Open . Djokovic schied bei dem Sandplatzturnier bereits in der dritten Runde gegen Joao Fonseca aus. Zverev meisterte hingegen alle Hürden auf dem Court Philippe Chatrier und krönte sich mit dem Titel. "Die Freudentränen zu sehen, die du gemeinsam mit deinen Eltern, deinem Bruder und anderen Teammitgliedern vergossen hast, hat mich sehr bewegt", bekannte Djokovic nun zudem. Den Sandplatzklassiker hat der 39-Jährige in seiner bisherigen Laufbahn dreimal gewonnen, zuletzt 2023. Humorvolle Szene bei den Australian Open 2025 Zverev hatte sich am Sonntag zum ersten deutschen Grand-Slam-Sieger seit Boris Becker vor 30 Jahren gekürt, nachdem er den Italiener Flavio Cobolli 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1 besiegt hatte. Bei seinen drei vorigen Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren war der 29-Jährige jeweils unterlegen gewesen. Bei den Australian Open im vergangenen Jahr hatte Zverev plötzlich eine Frage zum Weltraum beantworten müssen – gestellt worden war sie ihm von Djokovic selbst. Der Serbe hatte beim Turnier in Melbourne kurzerhand Journalist gespielt und die Pressekonferenz mit Zverev gekapert. Schlagfertig wie immer konterte der 29-Jährige auf die Frage nach dem All. "Wir glauben, dass wir einiges wissen, aber eigentlich wissen wir nur sehr wenig. Wir lernen dabei." Zverev beantwortete auch die Nachfragen des Serben mit Humor, unter anderem jene nach seinem ersten Major-Titel. "Glaubst du, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt im Weltraum?", fragte der ehemalige Weltranglistenerste Djokovic den Deutschen verschmitzt. Zverev hatte seine Antwort parat: "Ich glaube, der Schlüssel zum Grand-Slam-Sieg liegt darin, dass du mich einen gewinnen lässt!".

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