„Schüler des Vormittags“: Warum ein Siebenjähriger 5000 Euro mit in die Schule bringt
Warum trägt ein siebenjähriger Junge in Osnabrück 5000 Euro in bar in seinem Ranzen in die Schule – und zeigt die Geldscheine stolz herum? Die Polizei klärt auf.
Mit 5.000 Euro im Schulranzen hat ein siebenjähriger Grundschüler aus dem Landkreis Osnabrück seine Mitschüler überrascht – und seine Lehrerin. Das Geld steckte am Mittwochmorgen in bar in einem Briefumschlag, wie die Polizei mitteilte.
Ein denkwürdiger Schultag in Osnabrück
Die Kinder sollten die Geldscheine bewundern können – und der Siebenjährige wurde nach Einschätzung der Beamten „zum beliebtesten Schüler des Vormittags“. Der Junge hatte die Scheine zu Hause entdeckt und wollte sie seinen Mitschülern zeigen.
Diese durften sich die Geldscheine anschauen und auch einmal anfassen und daran riechen – um sich einmal reich fühlen zu können. Kein Wunder: „Wann sieht man schließlich so viel Geld auf einem Haufen?“, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Eine Lehrerin wurde auf den ungewohnten Unterrichtsinhalt aufmerksam und informierte die Polizei.
Die Beamten klärten den Vorfall schließlich: Das Geld gehörte den Eltern, die es für den Kauf eines Autos von der Bank geholt hatten. Die 5000 Euro wurden der Familie übergeben. „Eltern glücklich, Sohnemann glücklich, Mitschüler begeistert“, urteilte die Polizei.