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Justiz: So wird der Gefängnis-Neubau in Weißenfels vorbereitet

Stern 

Sachsen-Anhalt hatte für den Bau der neuen JVA von Halle auf Weißenfels umgeschwenkt. Dort haben die Vorbereitungen begonnen. So sehen die Pläne aus.

In Weißenfels soll Sachsen-Anhalts neues Gefängnis entstehen – und die Vorbereitungen laufen. Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) bereitet derzeit die Baugrunduntersuchungen, Vermessungen und archäologische Untersuchungen vor, wie das Finanzministerium in Magdeburg mitteilte. Bis zum Jahresende soll das alles abgeschlossen sein, vorbehaltlich möglicher archäologischer Funde.

An diesem Donnerstag soll laut Ministerium der Weißenfelser Stadtrat den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes fassen. Für Juli sei ein Notar-Termin avisiert zum Ankauf der Flächen durch die IPS. Momentan läuft den Angaben zufolge die Ausschreibung der Projektsteuerung für den Neubau. 

Die IPS ist seit Anfang Mai mit zwei neuen Mitarbeitern in einem Projektbüro im Rathaus Weißenfels vor Ort vertreten. Das Büro ist laut Finanzministerium bis zum Baustart temporär besetzt.

Weißenfels hatte sich gegen den ursprünglich geplanten Standort Halle durchgesetzt, im Burgenlandkreis kann man nach Einschätzung der Landesregierung schneller bauen. Mit der neuen Justizvollzugsanstalt sollen 440 Haftplätze entstehen. Bisherigen Angaben zufolge soll der Bau etwa 400 Millionen Euro kosten.

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