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Fußball-WM in den USA: Diese Länder sind auf Trumps schwarzer Einreiseliste

Die Einreise in die USA für die WM ist nicht für alle Menschen einfach. Grund ist die Einreisepolitik unter Donald Trump. Denn viele Länder stehen auf einer schwarzen Liste. Vor der anstehenden Fußball-WM in Nordamerika führt die Einreisepolitik der USA zu Problemen. So gibt es vermehrt Meldungen über Personen, die nicht in das Gastgeberland einreisen können. Selbst ein Schiedsrichter ist betroffen. Insgesamt gibt es seit Beginn dieses Jahres 75 Länder, die von den Einschränkungen unter US-Präsident Donald Trump betroffen sind. Allerdings gibt es im Umgang mit diesen Ländern Unterschiede. Während bei manchen Staatsbürgern Visa nicht mehr bearbeitet werden, gibt es für andere einen grundsätzlichen Einreisestopp. Ein Überblick. Am Flughafen in Chicago: WM-Stürmer wohl bei Einreise sieben Stunden festgehalten USA-Reise: Diese Daten müssen Touristen jetzt offenlegen 75 Länder von Beschränkungen betroffen Seit dem 21. Januar dieses Jahres gilt eine Ausweitung der Einreisebeschränkungen durch die Regierung von Donald Trump. Seitdem ist die Visabearbeitung für 75 Länder auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Laut dem Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, setzt "die Trump-Regierung dem Missbrauch des amerikanischen Einwanderungssystems durch jene ein Ende, die den amerikanischen Bürgern Reichtum entziehen würden". Zu den betroffenen Ländern zählen unter anderem Russland. Auch 17 der 48 WM-Teilnehmernationen sind betroffen: Algerien, Ägypten , Brasilien, Elfenbeinküste, Ghana, Haiti, Irak, Iran, Jordanien, Kap Verde, Kolumbien, DR Kongo, Marokko, Senegal, Tunesien, Uruguay und Usbekistan. Touristen- und Geschäftsvisa sind laut der US-Regierung allerdings trotzdem möglich. Manche Länder haben ein komplettes Einreiseverbot Für einen großen Teil der 75 Länder ist der Visa-Stopp aber ohnehin kaum von Bedeutung, da für sie bereits im Vorfeld deutlich strengere Regeln galten. Im Dezember hatte Trump diese Liste auf 38 Staaten erweitert. Für die Hälfte der Liste gelten zumindest teilweise Einreiseverbote. Darunter fallen etwa die WM-Teilnehmer Elfenbeinküste und Senegal. Weitere 19 Länder sind hingegen mit einem grundsätzlichen Einreisestopp belegt. Auch darunter befinden sich WM-Nationen. Bürger des Iran und der DR Kongo dürfen demnach grundsätzlich nicht mehr in die USA einreisen. Für die iranische Mannschaft gibt es eine begrenzte Ausnahmeregelung: Sie kampiert während des Turniers in Mexiko und darf nur an den Spieltagen in die USA einreisen. Mehrere Funktionäre erhalten offenbar gar kein Visum, iranische Fans weder Ticket noch Visum. Der kongolesischen Mannschaft wurde die Einreise hingegen erlaubt. Ferner sind weitere Beteiligte der Weltmeisterschaft betroffen. So steht etwa auch Somalia auf der Verbotsliste. Einem entsandten Schiedsrichter von dort wurde die Einreise verweigert , obwohl er ein Visum besitzt. Allerdings berichten auch Fans aus Ländern, die auf keiner der Listen stehen, vermehrt von Problemen bei der Einreise.

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