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Trump: Iran hat hochmodernen US-Helikopter abgeschossen | Nahost-News

Donald Trump meldet einen erfolgreichen Abschuss des Iran. Israel greift weiter im Libanon an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 9. Juni Trump: Iran hat hochmodernen US-Helikopter abgeschossen US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, in der Nacht einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen zu haben. Der hochmoderne Hubschrauber vom Typ Apache sei über der Straße von Hormus auf Patrouillenflug gewesen, teilte Trump mit. "Es waren zwei Piloten an Bord, die beide wohlauf und unverletzt sind", so der US-Präsident. Trotzdem kündigte er Vergeltung an: "Die USA müssen zwangsläufig auf diesen Angriff reagieren." Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom vom Dienstagmorgen (Ortszeit) hatten US-Streitkräfte zwei Besatzungsmitglieder eines AH64-Kampfhubschraubers gerettet. Der Kampfhubschrauber sei während eines Patrouilleneinsatzes in den Gewässern vor der Küste des Omans abgestürzt. "Die Soldaten konnten innerhalb von etwa zwei Stunden sicher gerettet werden und befinden sich in stabilem Zustand." Die Ursache des Absturzes war laut Centcom zu diesem Zeitpunkt noch unklar. US-Medien berichteten unter Berufung auf das Militär, dass die beiden Besatzungsmitglieder von einem unbemannten Boot - einem Drohnenboot - geortet und gerettet worden sei. Laut CNN wurden die Besatzungsmitglieder dann von einem Hubschrauber hochgezogen. Iran beschlagnahmt Vermögen von zahlreichen Kritikern Die iranische Justiz hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach laut iranischen Medien von "Vaterlandsverrätern", deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum sich die Zahl bezieht, ließ er offen. Seit Beginn des Kriegs mit den USA und Israel Ende Februar berichten Bewohner iranischer Großstädte von verschärften Repressionen. Demnach haben Fahrzeugkontrollen durch Sicherheitskräfte zugenommen, zudem sollen Konten von Regimekritikern eingefroren worden sein. Die Führung in Teheran begründet das Vorgehen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Kritiker werfen den Behörden dagegen vor, die Beschlagnahmungen auch zur Finanzierung des Staates zu nutzen. Seit Kriegsbeginn wurden zudem bereits Dutzende Menschen hingerichtet. Iran meldet zwei getötete Soldaten nach israelischen Angriffen Nach den israelischen Angriffen hat der Iran zwei Tote gemeldet. Die beiden Soldaten der Flugabwehr seien am Montag durch israelischen Beschuss getötet worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung. Zu ihrem Einsatzort gab es zunächst keine Angaben. Zuvor hatten Irans Rettungsdienste 15 Verletzte gemeldet. 14 der Verletzten stammten demnach aus der Provinz Chusestan im Landessüden. Einer der Verletzten stammte aus der Hauptstadt Teheran. Westliche Staaten verhängen Sanktionen gegen Siedler in Westjordanland Großbritannien , Frankreich, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen haben am Dienstag koordinierte Sanktionen gegen extremistische israelische Siedler im Westjordanland verhängt. Dies teilte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot mit. Die Staaten reagierten damit auf eine Verschlechterung der Sicherheitslage in dem Gebiet. Frankreich habe zudem ein Einreiseverbot gegen den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, vier Anführer von Siedlerorganisationen sowie 21 gewalttätige Siedler verhängt, erklärte Barrot auf der Plattform X. Die Staatengruppe warnte, sie sei zu weiteren Schritten bereit, sollte die israelische Regierung nicht unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um die Situation vor Ort zu verbessern. Erneut Tote nach israelischem Angriff im Libanon Ungeachtet einer Waffenruhe-Vereinbarung greift das israelische Militär weiter im Südlibanon an. Bei einem Angriff am Stadtrand der Küstenstadt Tyrus wurden nach vorläufigen Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet und 32 weitere Personen verletzt. Aus Kreisen des libanesischen Zivilschutzes hieß es zuvor, es seien neun Menschen getötet worden. Kurz nach dem Angriff erteilte die israelische Armee einen Fluchtaufruf für die gesamte Stadt. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, rund um die Stadt käme es zu israelischem Beschuss. Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Das israelische Militär rief ausdrücklich auch die Bewohner und Verbliebenen in den christlichen Teilen der Stadt zur Flucht auf. Viele Menschen hatten dort in den vergangenen Tagen Zuflucht gesucht, nachdem die restlichen Teile der Stadt bereits immer wieder unter Beschuss standen. Christen im Libanon stehen der Hisbollah zum Teil ablehnend gegenüber. Das israelische Militär wirft der Hisbollah vor, sich in den Vierteln vor Angriffen zu verstecken. Tödliche Siedler-Gewalt im Westjordanland nimmt zu Die Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland hat laut einer Untersuchungskommission der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Dem Bericht zufolge wurden mindestens sieben Palästinenser getötet und 832 weitere verletzt – mehr als doppelt so viele Opfer wie 2024. Die Kommission wirft den israelischen Behörden vor, die Angriffe durch finanzielle und militärische Unterstützung zu ermöglichen und Siedlergewalt über Jahrzehnte weitgehend straffrei zu lassen. Israel weist diese Vorwürfe zurück. Auch die Hamas wird in dem Bericht belastet. Die UN-Kommission dokumentierte für die Jahre 2024 und 2025 insgesamt 249 Fälle von Hinrichtungen und schwerer Gewalt im Gazastreifen mit mindestens 108 Todesopfern und 384 Verletzten. In mindestens 60 Fällen seien mit der Hamas verbundene Kräfte beteiligt gewesen. Die Taten könnten dem Bericht zufolge Kriegsverbrechen wie Mord und Folter darstellen. Seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem anschließenden Gaza-Krieg hat die Gewalt im Westjordanland nach UN-Angaben deutlich zugenommen. Trump: Verhandlungen über Iran-Abkommen "in den letzten Zügen" US-Präsident Donald Trump hat den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt. "Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird", sagte Trump am Dienstag. Ein halte den Abschluss der Verhandlungen in den kommenden "zwei oder drei Tage" für möglich. Israel: Militär fängt im Süden des Landes Drohne aus dem Jemen ab Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben über dem Süden des Landes eine Drohne aus dem Jemen abgefangen. Der Vorfall im Luftraum über der Stadt Eilat am Roten Meer sei abgeschlossen, teilte das Militär auf der Plattform X mit. Die Streitkräfte machten keine Angaben dazu, welche Gruppe sie für den Drohnenangriff verantwortlich machten. Libanons Gesundheitsministerium: Tote bei israelischem Angriff Bei einem israelischen Angriff auf den Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben fünf Menschen getötet worden. Acht weitere seien bei dem Angriff auf Tyros verletzt worden, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium am Montag. Darunter seien vier Sanitäter des Roten Kreuzes. Trump warnt Netanjahu vor Krieg gegen Iran im Alleingang US-Präsident Donald Trump hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor einem erneuten Krieg gegen den Iran gewarnt. Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel auf sich allein gestellt sein, sagte Trump in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. "Ich habe gesagt: 'Bibi (Netanjahu), du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein'", zitierte das Portal den US-Präsidenten. Montag, 8. Juni Israel stoppt Angriffe im Iran wohl auf US-Wunsch Israel will nach Medienberichten die Angriffe einstellen. Nach Ende einer Sitzung des engeren Ministerkreises um Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte demnach ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter: "Auf Wunsch von (US-Präsident Donald) Trump stellen wir die Angriffe auf den Iran ein." Er habe den Eindruck, "dass die derzeitige Eskalation hinter uns liegt". Eine mit der Angelegenheit vertraute israelische Quelle bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Berichte auf Anfrage. Im Libanon sollen die Einsätze aber weitergehen. Iran sperrt bis auf Weiteres gesamten Luftraum Der Iran hat nach der jüngsten Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum gesperrt. Dies geht aus einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur des Iran hervor. Sämtliche Verbindungen an allen iranischen Flughäfen seien demnach gestrichen. Zuvor hatte die iranische Luftfahrtbehörde nur für Teile des Landes ein Flugverbot verhängt. Libanon: Fast 3.500 Angriffe Israels während Waffenruhe Israel hat den Libanon nach offiziellen libanesischen Angaben seit Verkündung der Waffenruhe im April fast 3.500 Mal angegriffen. Das teilte der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam nach einer Kabinettssitzung in Beirut mit. Das sei die Zahl der israelischen Verstöße gegen die kaum wirksame Waffenruhe, die am 17. April in Kraft trat, bis zum vergangenen Sonntag. Rund 30 Soldaten der staatlichen Armee und fast 20 weitere Sicherheitskräfte seien seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar und der erneuten Eskalation im Libanon getötet worden, teilte Salams Büro mit. Insgesamt wurden im Libanon nach offiziellen Angaben seitdem mehr als 3.500 Menschen getötet und mehr als 10.000 weitere verletzt. Iran meldet 15 Verletzte nach Angriffen Bei den jüngsten Angriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben bislang 15 Menschen verletzt worden. Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes. Es gebe bislang keine Toten infolge der Angriffe. 14 der Verletzten stammten demnach aus der für die iranische Petrochemie wichtigen Provinz Chusestan am nördlichen Ende des Persischen Golfes. Einer der Verletzten stamme den Angaben zufolge aus der Hauptstadt Teheran. Iran erklärt Angriffe auf Israel für beendet Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine "schmerzhafte Antwort" erteilt, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. "Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben." Trump: Iran und Israel müssen Angriffe sofort stoppen US-Präsident Donald Trump hat den Iran und Israel nach neuen Angriffen aufgefordert, diese sofort einzustellen. "Israel und der Iran müssen unverzüglich aufhören zu 'schießen'", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social . Mehr fügte er inhaltlich nicht hinzu. Iran meldet weitere Angriffe in verschiedenen Landesteilen Der Iran meldet weitere Angriffe in verschiedenen Landesteilen. In der Provinz Hamdan im Nordwesten habe es am Vormittag einen Angriff gegeben, berichtete die Agentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. Im Süden Teherans seien Explosionen zu hören gewesen, so die Nachrichtenagentur Nour-News. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, unterirdische Parkhäuser würden als Schutzräume vorbereitet. Bereits zuvor hatten iranische Medien von Explosionsgeräuschen und aktivierter Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran berichtet. Spekulationen in sozialen Netzwerken über einen Angriff auf den Flughafen der Metropole Schiras wurden in einem Bericht der Agentur Mehr zurückgewiesen. Der Flughafen stellte am Vormittag den Betrieb auf weiteres ein, berichtete Tasnim. Auch Huthis feuern Raketen auf Israel ab In die neue Gewalt zwischen dem Iran und Israel greifen auch die Huthi-Rebellen aus dem Jemen ein. Nach eigenen Angaben feuerten sie ebenfalls Raketen auf Israel ab. Die Zeitung "Times of Israel" zitierte einen Sprecher der israelischen Armee mit den Worten, die Geschosse seien abgefangen worden. Der Iran hatte in der Nacht zu Montag erstmals seit Wochen Israel mit Raketen beschossen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ordnete daraufhin Gegenschläge an. Der Iran antwortete danach mit einer zweiten Raketenwelle. Dann stiegen die Huthis in die Kämpfe ein. Die vom Iran unterstützten Kämpfer im Jemen kündigten zudem an, die Navigation israelischer Schiffe im Roten Meer mit elektronischen Gegenmitteln lahmlegen zu wollen. Israel trifft wohl Raffinerie im Iran Israel soll bei Luftangriffen auf den Iran die Karun Petrochemical Company im Süden des Landes getroffen und teilweise beschädigt haben, schreibt die iranische Nachrichtenagentur Fars. Demnach soll ein hochrangiger israelischer Beamter dem israelischen Sender Channel 14 bestätigt haben, dass Israel die Anlage getroffen hat. Neuer Raketenbeschuss aus dem Iran auf Israel In mehreren Gegenden Israels haben nach neuem iranischem Raketenbeschuss am Morgen die Warnsirenen geheult. Unter anderem im Zentrum und Süden des Landes gab es Raketenalarm. Etliche Menschen mussten erneut Schutz in Bunkern vor dem Angriff suchen. Zuvor hatten sie eine Warnung per Handy erhalten. "Die Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", teilte das israelische Militär mit. Der Iran soll laut OSINT-Kanälen auf X mit ballistischen Raketen von mehreren iranischen Basen – unter anderem Urmia, Kermanshah, Khorramabad und Najaf Abad – angegriffen haben. Israels Militär meldet Rakete aus dem Jemen Nach Angaben des israelischen Militärs ist eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Gefahr abzufangen, teilte das Militär am frühen Morgen auf Telegram weiter mit. Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Später teilte das Militär mit, dass die Menschen die Bunker wieder verlassen könnten. Im Jemen operiert die vom Iran unterstützte militant-islamistische Terrorgruppe der Huthis. Sie hatte in der Vergangenheit die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Immer wieder wird befürchtet, die Gruppe werde sich aus dem Jemen in den Iran-Krieg einmischen. Eskalation in Nahost belastet Börsen in Südkorea und Japan Die Börsen in Ostasien haben im Zuge der jüngsten Eskalation in Nahost deutlich nachgegeben. Der südkoreanische Leitindex Kospi startete mit einem Minus von über acht Prozent in die Handelswoche. Wegen der starken Kursbewegung verhängte die Börse in Seoul eine 20-minütige Handelsunterbrechung. Mit Stand Ortszeit 12 Uhr pendelte sich der Kospi auf ein Minus von rund vier Prozent ein. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank zum selben Zeitpunkt um minus 3,8 Prozent. Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montagmorgen griff auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Terrororganisation Hisbollah im Libanon. Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .

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