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Kino | Gladiator II: Ein postheroisches Helden-Epos?

Die einst von Nick Cave verfasste Fortsetzung scheiterte. Nun setzt Ridley Scott mit seinem „Gladiator II“ neu an. Doch ein Konzert von Nick Cave ist einem Kinobesuch deutlich vorzuziehen

Was waren das für Bilder, damals vor 24 Jahren? Eben noch hatte der ehemalige Feldherr Maximus (Russell Crowe) den Kaiser Commodus (Joaquin Phoenix) zur Strecke gebracht, da fiel er als siegreicher und doch tödlich verwundeter Gladiator selbst in den Staub des Kolosseums. Mit der Hand sanft über die Ähren streichend, ging er durch ein Kornfeld, seiner Frau und seinem kleinen Sohn entgegen. Beide waren auf Befehl von Commodus ermordet worden. Nun wurden sie wiedervereint.

Pathos, Testosteron-Kitsch und existenzielles Drama gingen in Ridley Scotts Gladiator eine Verbindung ein, die im Jahr 2000 weltweit Millionen begeisterte. Aufgrund seines Finales schien ein zweiter Teil des Films unwahrscheinlich. Und so rieb man sich verwundert die Augen, als acht Jahre später die

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