Lebensträume | „Schwebende Lasten“ von Annett Gröschner: Auf die schwere Schulter
Nach Moskauer Eis aus dem Jahr 2000 und Walpurgistag (2011) erscheint endlich wieder ein Roman von Annett Gröschner, die sonst vor allem mit Essayistischem von sich reden machte. Dabei ist der neugierige Blick auf ostdeutsche Prägungen und Veränderungen eine Konstante ihres Schaffens. Der Band Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat, den sie vor einem Jahr mit Peggy Mädler und Wenke Seemann veröffentlichte, ist diesbezüglich in guter Erinnerung.
Mit ihrem neuen Romanhat Gröschner sich nun selbst übertroffen – Schwebende Lasten ist sein Titel. Im Leben einer Frau wird uns ein ganzes Jahrhundert vor Augen geführt, so detailliert, so lebendig und spannend, dass man immer wieder an ein reales Schicksal denkt. S
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