Künstler | Künstler Jean Tinguely: Das Schöne an seinen Meta-Maschinen. Und das Schreckliche
Zugegeben, ganz fair ist es nicht, das umfängliche Werk des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925–1991) auf seine post-dadaistischen Maschinen zu reduzieren. Maschinen, die nichts produzieren als das Bild ihrer Mechanik, später freilich auch Klänge, Zeichnungen und sogar Texte. Maschinen, die nichts bewegen außer sich selbst; Maschinen, die sich selbst zu genügen scheinen. Die radikalste dieser Maschinen hatte die zweifelhafte Aufgabe, sich selbst zu zerstören. Allerdings verhinderte ein beherzter Feuerwehrmann im Februar 1960, dass diese Maschine ihr autodestruktives Werk im Hof des New Yorker Museum of Modern Art vollendete. Schließlich war bei dem halbstündigen Spektakel, wie eine Hommage an den Surrealismus, auch ein Klavier in Flamm
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