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„Elitenmonitor“: Ist diese identitäre Denke noch zeitgemäß?

Ostdeutsche in Führungspositionen sind immer noch unterrepräsentiert. Das belegt der „Elitenmonitor“ von Wissenschaftler:innen dreier ostdeutscher Hochschulen. Unsere westdeutsche Autorin fragt sich, was daran konkret ungerecht sein soll

Ostdeutsche sind 35 Jahre nach der Wiedervereinigung in Spitzenjobs immer noch unterrepräsentiert. Das belegt der jüngste „Elitenmonitor“, ein Forschungsprojekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dreier ostdeutscher Hochschulen. Vorgestellt hat ihn gerade die neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD).

Manche wollen gar nicht. Wegen zwiespältigster Erinnerung aus der DDR

Im Jahr 2018 hatten von 2.800 Chefinnen und Chefs 10,9 Prozent eine Ostbiografie, im Jahr 2024 stieg der Anteil auf nur 12,1 Prozent. Einzig im Feld der Politik konnten Ostdeutsche aufholen, so die Studie, signifikant jedoch „nur“ auf Landesebene. Bei diesem Tempo würde es noch 42 Jahre dauern, bis Ostdeutsche genauso wie Westdeutsche etwas zu sagen

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