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Theater | Theaterfestival Plug&Play in Mainz: Hellwache Künstler:innen

Beim Regiefestival Plug&Play in Mainz waren die Arbeiten hellwacher, junger Künstler:innen zu sehen. Da wird Gott im „Faust“ zum Klebeschild reduziert und Autismus in „sind wir nicht alle ein bisschen“ schonungslos auf die Bühne gebracht

Dass es lohnt, sich auch heute immer wieder mit Goethes Faust zu beschäftigen, hat Jan-Christoph Gockel zuletzt eindringlich am Schauspiel Frankfurt bewiesen. Er interpretiert den endlos Wissbegierigen als Pionier der künstlichen Intelligenz. Auch der Nachwuchs unter den Theatermacher:innen hat den zeitlosen Klassiker wiederentdeckt. So just zu beobachten beim Festival für junge Regie Plug&Play, ausgerichtet vom Staatstheater Mainz.

Durchaus traditionsbewusst behält Lorenz Leander Haas die Grundpfeiler der Handlung bei: Nachdem Mephisto (Julian Moritz) den „uomo universale“ (Vincent Heppner) aus der Sinnkrise befreit hat, trifft Letzterer auf Gretchen (Luisa Krause), schwängert sie und lässt sie fallen. Auf die kleine folgt bekanntermaßen d

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