Merz bei Trump: Deutsche Medien bejubeln ein Nichtereignis im Oval Office
War da was? Hatten die Glaskugelinterpreten der großen Medienhäuser diesem monumentalen „Medienereignis“ nicht tagelang mit Liveblogs entgegengefiebert? Mit grüblerischen Vermutungen, was den Bundeskanzler bei seinem „Antrittsbesuch“ in Washington erwarten könnte, wie er sich verhalten soll, welche Klippen er umschiffen muss?
Der deutsche Coaching- oder Politikberatungs-Journalismus schrieb sich fast schon in ein Delirium. Man müsse dem US-Präsidenten Honig ums Maul schmieren, ihm unablässig zu verstehen geben, dass er die Vereinigten Staaten von Amerika in kaum hundert Tagen zu jenem Paradies geformt habe, welches nur ein überlebensgroßer Staatsmann wie Trump mit Hilfe unfassbar großartiger Dekrete erschaffen kö
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