Verboten | Auflösung der PKK: Eine historische Chance für einen Kurswechsel in Deutschland?
An der Tür von Yüksel Koçs Wohnung wird mit Nachdruck geklopft. Als er sie öffnet, sieht er Polizisten. Die Beamten des Bundeskriminalamts sind Mitte Mai nach Bremen gekommen, um den langjährigen Co-Vorsitzenden des „Kongresses der demokratischen Gemeinschaften Kurdistans in Europa“ festzunehmen.
Der 61-Jährige wird beschuldigt, als hauptamtlicher Kader der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) „Propagandaaktivitäten“ koordiniert zu haben. Seine Anwältin Fatma Sayin betonte hingegen, ihr Mandant habe ausschließlich „legale, öffentliche und politische“ Arbeit für die kurdische Diaspora geleistet.
Die Verhaftung reiht sich ein in eine langjährige Praxis: Kurdinnen und Kurden in Deutschland steh
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.