Warum ist das iranische Atomprogramm so zentral für die nationale Identität des Landes?
Im Oktober 1978 trafen sich zwei führende Vertreter der iranischen Opposition gegen den vom Westen – insbesondere Großbritannien – unterstützten Schah in Neauphle-le-Château, einem Vorort von Paris. Ihr Ziel: die letzten Etappen der Revolution zu planen. Eine Revolution, die nach 46 bewegten und oft brutalen Jahren nun ihrem Ende näherzukommen scheint.
Die beiden Männer einte wenig – außer ihrer Nationalität, ihrem Alter und dem unerschütterlichen Willen, den Schah zu stürzen. Karim Sandschabi, der Anführer der säkular-liberalen Nationalen Front, war ein in der Sorbonne ausgebildeter Juraprofessor. Ayatollah Ruhollah Chomeini hingegen galt seit den 1960er-Jahren als führender schiitischer Gegner der Monarchie
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