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Warum ist das iranische Atomprogramm so zentral für die nationale Identität des Landes?

Irans Urananreicherungsanlagen stehen im Zentrum des Konfliktes zwischen Teheran und Washington. Doch warum beharrt ein Land mit großen Ölressourcen überhaupt auf eine Art „nuklearen Nationalismus“? Ein Blick in Irans Geschichte erklärt es

Im Oktober 1978 trafen sich zwei führende Vertreter der iranischen Opposition gegen den vom Westen – insbesondere Großbritannien – unterstützten Schah in Neauphle-le-Château, einem Vorort von Paris. Ihr Ziel: die letzten Etappen der Revolution zu planen. Eine Revolution, die nach 46 bewegten und oft brutalen Jahren nun ihrem Ende näherzukommen scheint.

Die beiden Männer einte wenig – außer ihrer Nationalität, ihrem Alter und dem unerschütterlichen Willen, den Schah zu stürzen. Karim Sandschabi, der Anführer der säkular-liberalen Nationalen Front, war ein in der Sorbonne ausgebildeter Juraprofessor. Ayatollah Ruhollah Chomeini hingegen galt seit den 1960er-Jahren als führender schiitischer Gegner der Monarchie

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