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Grönland wächst wegen der Klimaerhitzung um 23 Zentimeter in nur zehn Jahren

Grünes Wissen to go: Die dramatische Eisschmelze auf der weltgrößten Insel wirkt sich auch auf die Geotektonik aus

Das ist ein Nebeneffekt der Klimaerhitzung, der auf den ersten Blick überrascht: Die Eisschmelze sorgt dafür, dass Grönland größer wird. Ein Team der Technischen Universität Dänemark hat festgestellt, dass die größte Insel der Welt allein in den letzten zehn Jahren um 23 Zentimeter aus dem Ozean aufgestiegen ist. Dabei taucht auch neues Land auf, die Forscher prognostizieren, dass in den kommenden Jahren neue Inseln und Schären entstehen.

Die Ursache ist freilich dramatisch: Seit den 1980ern hat der grönländische Eispanzer 1.000.000.000.000 Tonnen Eis verloren, weshalb weniger Last auf das darunter liegende Land drückt. In der Wissenschaft der Geotektonik wird dieser Vorgang als „isostatischer Aufstieg“ bezeichnet:

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