Katherina Reiche will Rente mit 70: Warum Merz sie nicht unterstützt. Zumindest noch nicht
In drei Wochen schwenke Katherina Reiche die Kettensäge vorm Windrad, prophezeite Umweltaktivistin Carla Reemtsma im Juni. Dass die ehemalige Chefin der Eon-Tochter Westenergie, Gaslobbyistin reinsten Herzens, die Energiewende gerne ganz ausbremsen würde, ist ebenso bekannt wie ihr Desinteresse an sozialem Lastenausgleich. Doch nun hat die neue Wirtschaftsministerin der Union ihr Beil an die Rente angesetzt.
In einem Interview mit der FAZ sägt sie, wenig dezent, am Koalitionsvertrag: Es könne „nicht gutgehen“, dass immer mehr Menschen „ihr Lebensglück“ darin sähen, „möglichst früh in Rente zu gehen“, während der kleinere Teil für sie maloche. Rente mit 70 sei das Mindeste, um die Wettbewerbsfähigkeit
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