Europa League: Freiburg bleibt ungeschlagen – Utrecht chancenlos
Die Breisgauer haben mit dem FC Utrecht keine Mühe und feiern den zweiten Saisonsieg in Europa. Ein Kabinettstückchen sorgt für die Entscheidung. Mit einem ungefährdeten 2:0 (2:0) gegen den FC Utrecht hat der SC Freiburg seine kleine Serie in der Europa League fortgesetzt und bleibt im europäischen Wettbewerb 2025/26 weiter ungeschlagen. Mehr noch: Es war insgesamt der achte Pflichtspielsieg in Folge für den SCF. Yuito Suzuki (20.) und Vincenzo Grifo mit einem sehenswerten Freistoß (45.) trafen zum Sieg der Mannschaft von Trainer Julian Schuster. Die Freiburger waren über weite Strecken des Spiels gegen völlig harmlose Niederländer deutlich überlegen, der Erfolg hätte durchaus höher ausfallen können. So lief das Spiel Nach 20 Minuten hebelte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster die Gäste-Defensive erstmals erfolgreich aus. Grifo spielte einen langen Ball aus der eigenen Hälfte auf Christian Günter, der von der Grundlinie perfekt auf Suzuki zurücklegte. Aus kurzer Distanz brachte der Neuzugang den Ball problemlos im Tor unter. Chancen für die Gäste gab es dagegen in der gesamten Partie kaum. Auch mit dem ehemaligen Dortmunder Haller in der Startelf taten sich die Niederländer schwer. Sie versuchten es mit hohen Bällen auf den wuchtigen Angreifer, der jedoch meist allein gegen zwei, drei Freiburger stand. Stattdessen erhöhte Johan Manzambi (31.) fast auf 2:0, sein Schuss ging aber ans Aluminium. Grifo machte es wenig später besser und versenkte einen Freistoß - fast genau so wie schon beim 2:2 am Sonntag gegen Frankfurt. Eine kleinere Ruhephase erlaubte sich der SC praktisch erst ab Mitte des zweiten Durchgangs, als man sich zurückzog und das Ergebnis mit defensiver Stabilität verteidigen wollte. So bekamen die Gäste mehr Spielanteile, wirklich gefährlich konnten sie den Freiburgern aber nicht werden. Nach 78 Minuten war dann auch Schluss für Haller, der für seinen neuen Arbeitgeber damit weiter torlos bleibt.