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Ronya Othmann über das neue Syrien: „Ich fühle mich in Deutschland gegaslighted“

Quo vadis, Syrien? Dieser Frage ist die Schriftstellerin Ronya Othmann nachgegangen. Zusammen mit ihrem Vater reiste sie durch dessen Geburtsland – und wirft einen persönlichen Blick auf eine Welt, in der niemand weiß, was morgen sein wird

In Rückkehr nach Syrien sucht die Schriftstellerin Ronya Othmann nach Hinweisen, in welche Richtung das Land nach dem Sturz Assads steuern könnte. Gerechtigkeit und ein Ende der Despotie – oder eine andere, neue Gewaltherrschaft, dieses Mal eine islamistische? Ronya Othmann war in Syrien – mit ihrem Vater, der dort geboren ist. Als Teil der jesidisch-kurdischen Minderheit blickt sie auf Freiheit nicht theoretisch und abstrakt, sondern als etwas, das für alle und universell gelten muss. Erst dann verdient es, sich Freiheit zu nennen.

der Freitag: Frau Othmann, der Sturz eines Diktators gilt als ein Moment der Hoffnung. Meistens erwarten wir dann vor allem: Freiheit. Wie haben Sie den Moment im Dezember 2024 erlebt, in dem Bashar al-Assad fiel?

Ronya Othmann: Zuerst

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