DFB-Pokal: Fehlentscheidung ärgert Eintracht Frankfurt
Die Frankfurter sind trotz eines couragierten Auftritts aus dem Pokal geflogen. Eintracht-Kapitän Koch ärgerte eine Situation besonders. Im DFB-Pokal am Dienstagabend haben sich Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund ins Zeug gelegt. Am Ende ging es ins Elfmeterschießen mit dem besseren Ende für den BVB (4:2) – eine Situation aus der Verlängerung löst bei den Frankfurtern jedoch Verärgerung aus. Was war passiert? In der 115. Minute traf Eintrachts Jonathan Burkardt. Doch das Tor wurde wegen Abseitsposition von Schiedsrichter Sven Jablonski aberkannt. Nach dem Pokal-Aus sagte Kapitän Robin Koch im Interview mit Sport 1: "Extrem bitter. Wir haben über 120 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Haben auch in der Verlängerung weiter gepusht, wollten das Tor erzielen. Schießen dann noch das Abseitstor, was sehr sehr knapp war und verlieren dann im Elfmeterschießen. Es ist extrem bitter." VAR? "Wäre für uns top gewesen" Koch führte zudem aus: "Wir haben es in der Verlängerung vielleicht einen Tick mehr verdient gehabt, weil wir da noch mal ein bisschen mehr für das Spiel gemacht haben. Es ist Pokal und für uns extrem bitter." Koch sprach zudem darüber, dass mehrere Spieler der Eintracht während der Partie angezeigt hätten, dass der Ausgleich der Dortmunder durch Julian Brandt in der 48. Minute aus einer knappen Abseitsposition – von Maximilian Beier – heraus entstand. Der Kapitän meinte anschließend auf die Frage, ob er sich im Pokal den VAR früher wünschen würde: "Klar, wäre es für uns top gewesen, wenn wir heute den Videobeweis gehabt hätten. Es bleibt trotzdem, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben." Der VAR kommt im DFB-Pokal ab dem Achtelfinale zum Einsatz.