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Debakel im DFB-Pokal: Schalke 04 geht bei Darmstadt 98 unter

In der 2. Bundesliga thront der FC Schalke auf Rang eins. Im DFB-Pokal gab es nun eine Abreibung. Freiburg zitterte sich zum Sieg in Düsseldorf. Der FC Schalke 04 ist krachend aus dem DFB-Pokal geflogen. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga ging am Mittwochabend bei Darmstadt 98 mit 0:4 (0:2) unter. Dabei hatten die "Knappen" die "Lilien" noch am Wochenende in der Liga mit 1:0 geschlagen. Parallel zum Schalker Debakel kämpfte sich der SC Freiburg bei Fortuna Düsseldorf ins Achtelfinale. Die Breisgauer siegten nach einem Doppelschlag in den ersten sechs Minuten der Partie und einem Tor in der Nachspielzeit mit 3:1 (2:1). Darmstadt 98 – FC Schalke 04 Beim schnellen Wiedersehen in Darmstadt trafen Hiroki Akiyama (23.), Matej Maglica (28.), Fraser Hornby (48.) und Bartosz Bialek (60.) für die Gastgeber. Die Schalker hatten die vergangenen fünf Pflichtspiele gewonnen, am Mittwoch blieben sie erstmals seit dem 13. September ohne Tor. Im Pokal lief es für die Mannschaft von Trainer Miron Muslić von Beginn an nicht. Lloris Karius (18.) verhinderte mit einer Parade gegen Hornby noch den frühen Rückstand, kurz darauf war er aber chancenlos: Nach einer Schalker Ecke traf Akiyama am Ende eines Konters, Maglica erhöhte wenig später per Kopf. Schalke fand keine Antworten gegen die entschlossenen Darmstädter, die noch in der ersten Halbzeit höher hätten führen können. Hornby benötigte im zweiten Durchgang nur drei Minuten, um auf 3:0 zu erhöhen. Der Widerstand von S04 schien damit gebrochen. Nach einer Stunde war die Partie endgültig entschieden. Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg Igor Matanovič (1.) und Vincenzo Grifo (6.) sorgten im ersten Pokal-Heimspiel der Fortuna seit sechs Jahren frühzeitig für Ernüchterung beim Düsseldorfer Publikum. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Anouar El Azzouzi (20.) war zu wenig, Derry Scherhant (90.+3) sorgte in der Crunchtime für die Entscheidung. Für die Rheinländer, die unter ihrem neuen Trainer Markus Anfang auch das dritte Pflichtspiel verloren, geht die sportliche Krise weiter. Matanović vollendete nach einem schnellen Umschaltmoment nach nur knapp 50 Sekunden zur Freiburger Führung, Grifo erhöhte nach einem kapitalen Einwurf-Fehler der Fortuna wenig später eiskalt. Die Gäste blieben in der Folge gefährlich: Matthias Ginter vergab freistehend (35.), Matanović köpfte knapp drüber (24.). Düsseldorf wurde mit zunehmender Spieldauer aktiver. Nach der Pause, als das Spiel immer intensiver wurde, traf Tim Oberdorf (54.) nur den Pfosten. Freiburgs Torhüter Florian Müller war bereits geschlagen. Die Fortuna drückte weiter, blieb aber glücklos: Der vermeintliche Ausgleich von Florent Muslija (59.) zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht.

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