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Spotify & Co.: Warum ich wieder CDs höre

Es begann mit „Autumn Leaves“. Nat King Cole sollte es sein, doch der Algorithmus schob mir Elvis und Ella Fitzgerald hinterher, als wäre mein Geschmack ein frei bespielbares Territorium. Da kramte ich meine alte CD-Sammlung hervor

Neulich, als ich auf dem Sofa etwas erschöpft auf meinem Handy strich und bei Apple Music den Song Autumn Leaves suchte, während draußen die Bäume schon fast kahl waren und es unaufhörlich regnete, überlegte ich, in welcher meiner vielen CD-Taschen sich wohl Nat King Cole versteckt haben könnte. Er hat die schönste Version dieses Klassikers mit viel Schmalz in der Stimme aufgenommen, leider ist sie nur 2:40 Minuten lang.

Ich drückte auf Play in der App und blieb sitzen. Um weiter Musik zu hören, muss man nicht mehr aufstehen oder überhaupt den Finger rühren. So befahl der Algorithmus als Nächstes Dean Martin, dann schickte er Sinatra und Ella Fitzgerald ins Rennen. Künstler, die ich natürlich auch sehr verehre, aber

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