DFB-Pokal: Fürths Sillah sieht Gelb-Rot in nur vier Minuten
Beim Aus von Greuther Fürth in der 2. Runde des DFB-Pokals erlebt ein Spieler der Franken einen besonders bitteren Abend. Sein Auftritt dauert nur wenige Minuten. Der 1. FC Kaiserslautern hat der SpVgg Greuther Fürth den nächsten Stimmungsdämpfer verpasst und darf von einem neuen Pokalmärchen träumen. Beim 1:0 (1:0) im Duell der Fußball-Zweitligisten avancierte Naatan Skyttä (12. Minute) früh zum Matchwinner für den Pokalfinalisten von 2024. DFB-Pokal, 2. Runde: Titelverteidiger ist weiter – letzter Viertligist ist raus In der Schlussphase wurde es dann aber kurios. Im Mittelpunkt: der Fürther Omar Sillah – der innerhalb von nur vier Minuten die Gelb-Rote Karte sah. Die 90. Spielminute: Fürth-Trainer Thomas Kleine bringt den Angreifer für Maximilian Dietz in die Partie. Aber schon hier läuft etwas schief – Sillah läuft nämlich zu früh auf den Rasen und sieht dafür direkt Gelb von Schiedsrichter Marc Philip Eckermann. Genauso ging es dann weiter. Sechs Minuten Nachspielzeit gibt es in Fürth. Und das Drama nimmt seinen Lauf. 90. +4: Sillah geht zu ungestüm ins Duell mit Kaiserslauterns Mika Haas, stellt seinem Gegenspieler ungeschickt ein Bein. Schiedsrichter Eckermann bleibt keine andere Wahl: wieder Gelb für den Spieler vom "Kleeblatt" – und damit schon nach vier Minuten Gelb-Rot für den Stürmer. Der versteht die Welt nicht mehr. Und musste letztlich hilflos dabei zusehen, wie seine Mannschaft knapp mit 0:1 aus dem Pokal ausschied. Seine Rolle als Joker konnte er dabei nicht wirklich ausfüllen. "Ich fand diese Gelb-Rote Karte völlig übertrieben", erklärte Kleine nach der Partie und nahm einen unglücklichen Spieler an diesem Abend voll in Schutz. Immerhin ein positives Erlebnis für Omar Sillah an einem Abend zum Vergessen.