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Atomwaffen: Russland spricht über Verlegung nach Kuba

Die Kuba-Krise brachte die Welt 1962 an den Rand eines Kriegs. Auslöser war die Verlegung von Atomwaffen auf die Insel vor der US-Küste. Das bringt Russland nun wieder ins Spiel. Russland antwortet auf die Ankündigung von Atomwaffentests durch die USA mit einer gezielten Warnung. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Verteidigungsausschusses Alexei Schurawljow sagte der russischen Plattform news.ru, dass die Regierung des russischen Staatschefs Wladimir Putin eine ganz eigene außenpolitische Option habe: die Lieferung von Atomwaffen an "Länder auf einem anderen Kontinent", die sich in der Nähe von Russlands "geopolitischem Hauptgegner" befinden. Schurawljow nannte auch zwei Staaten als mögliches Stationierungsziel: Venezuela und Kuba . Überblick: Alle Entwicklungen im US-Newsblog Venezuela: Trump macht in der Karibik mobil Vor der Küste Venezuelas führen die USA seit Wochen Militärmanöver durch. Zuletzt ließ US-Präsident Donald Trump den Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" samt Begleitflotte in die Karibik verlegen. In Kuba werden andere Erinnerungen an eine der heißesten Phasen des Kalten Krieges wach. 1962 antwortete die damalige UdSSR als Reaktion auf die Stationierung von US-Atomraketen im Nato-Land Türkei mit der Verlegung von Atomwaffen nach Kuba – direkt vor der US-Küste. Die Welt entging damals nur knapp einem Krieg. Schurawljow postete auf Telegram eine Nachricht, in der er feststellt, dass die USA "kein Freund oder Partner" Russlands, sondern ein "Feind" seien. Zugleich verweist der nationalistische Politiker auf das jüngste Militärmanöver "Sapad 2025" sowie die Präsentation neuer Atomraketen. Die Bilanz Schurawljows: "Alles nutzlos. Es funktioniert nur, wenn wir ihre wunden Punkte drücken."

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