Bei der Weltklimakonferenz COP30 gab es kaum etwas zu verhandeln. Im Zentrum stand daher ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Dieser scheiterte an Petrostaaten und musste mit einem Kniff gerettet werden
Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém, Brasilien, endet mit einem Nicht-Ergebnis. Im Grunde hat man sich auf das geeinigt, was schon bei der COP28 beschlossen wurde. Damals fand die COP in Dubai statt und das Ergebnis heißt daher „Konsens der Vereinigten Arabischen Emirate“ oder kurz „UAE-Konsens“. Dieser erwähnte zum ersten Mal überhaupt „fossile Energien“ und forderte die Länder dazu auf, sich von diesen Energien wegzubewegen oder englisch „to transition away from fossil fuels“ (TAAF).
Um das zu konkretisieren, hatte Brasiliens Präsident Lula da Silva im Vorfeld von COP30 einen „Fahrplan“ gefordert, „um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden“. Mehr als 80 Staaten, dar