SPD-Ministerin Verena Hubertz entschwindet in Babypause
Ministerin Verena Hubertz entschwindet in die Babypause. Vor ihr war Kristina Schröder (CDU) die erste Politikerin, die im Kabinettsrang Mutter wurde. Mit einer Rede zum Haushalt ihres Ministeriums hat sich die hochschwangere Bauministerin Verena Hubertz (SPD) vorerst aus dem Bundestag verabschiedet. Die rheinland-pfälzische Politikerin befindet sich in den kommenden Wochen im Mutterschutz. Hubertz erwartet im Januar ihr erstes Kind. Die erste Bundesministerin, die während ihrer Amtszeit ein Kind bekam, war im Jahr 2011 die damalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU). Porträt: Koch-App-Erfinderin Hubertz zieht ins Kabinett ein Bau-Turbo: Was die SPD-Ministerin gegen die Wohnungsnut unternimmt Hubertz, 38, und ihr Partner hatten die Schwangerschaft im August öffentlich gemacht. Von Dezember bis Anfang März will die Ministerin eine berufliche Auszeit nehmen. "Ich werde während der Zeit des Mutterschutzes pausieren, Elternzeit nimmt mein Partner", hatte Hubertz der Zeitung "Trierischer Volksfreund" erklärt. Hubertz hat Koch-App erfunden Hubertz war im Mai zur Bauministerin berufen worden. Die Politikerin war 2021 erstmals in den Bundestag eingezogen, davor hatte sie erfolgreich das Startup "Kitchen Stories" gegründet. Die im beschaulichen Trier geborene Sozialdemokratin war erst Anfang Mai als Ministerin vereidigt worden. Im März möchte sie nach eigenen Worten wieder in ihr Regierungsamt zurückkehren: "Das Baby wird dabei sein, ob im Kinderzimmer des Bundestags oder auch im Ministerium." Während ihrer Abwesenheit wird Hubertz im Ministerium von ihren Staatssekretärin vertreten. Im Kabinett übernimmt ein Mitglied der SPD-Ministerriege.