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Ökonom Marc Chesney: „Meine Kollegen sind zu oft Söldner des Kasino-Kapitalismus“

Marc Chesney macht sich unbeliebt: Wirtschaftswissenschaftler würden sich Oligarchen anbiedern, statt Gemeinwohl zu fördern. Wie gefährlich ist der Finanzmarkt? Und wie sähe ein System aus, das nicht auf Profitstreben basiert? Ein Gespräch

Mit „grünem Wachstum“ wird alles gut – diese Mär von guten Märkten entlarvt Marc Chesney in seinem Buch Stopp. Gegen Kasino-Finanzwirtschaft und die Vermarktung der Natur. Der Züricher Professor beschreibt viele seiner Kollegen als „White-Collar-Söldner“ der Finanzkasinowirtschaft. Beliebt macht sich Chesney mit solchen Angriffen nicht. Doch wer sind die Profiteure dieses Systems, das die Welt in den Abgrund reißt? Ein Gespräch über das Gespenst des Finanzmarktkapitalismus.

der Freitag: Herr Chesney, der Dax stürzt gerade mal wieder ab. Wertpapiere wie Nestlé oder Microsoft gelten als „Aktien für die Ewigkeit“. Welche Geldanlage würden Sie empfehlen?

Marc Chesney: Ich kenne keine Aktien, die

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