Sandro Wagner: Ex-Augsburg-Trainer äußert sich zu seiner Entlassung
Das Engagement als Cheftrainer des FC Augsburg endet für Sandro Wagner vorzeitig. Jetzt hat sich der Ex-Profi dazu geäußert. Am späten Montagnachmittag bestätigte der FC Augsburg das Aus von Cheftrainer Sandro Wagner , über das zuvor bereits verschiedene Medien berichtet hatten, dann auch offiziell. In der Mitteilung des Klubs, in der es heißt, dass man sich im gegenseitigen Einvernehmen dazu entschieden habe, Wagners eigentlich noch bis 2028 laufenden Vertrag aufzulösen , kommt auch der geschasste Chefcoach zu Wort. "Ich habe die Aufgabe beim FCA immer mit großer Energie und Leidenschaft ausgeübt. Wir wollten gemeinsam viel verändern, leider ist uns das in der kurzen Zeit nicht wie erhofft gelungen", wird Wagner darin zitiert. "Für die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen möchte ich mich bedanken. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Beste." Die Entscheidung sei das Ergebnis offener Gespräche von Geschäftsführer Michael Ströll, Sportdirektor Benni Weber und Sandro Wagner, heißt es in der Klubmitteilung weiter. Mit Wagner muss auch dessen Trainerteam den Verein verlassen. "Festgestellt, dass der Glaube und die Überzeugung fehlen" Der Klub bestätigte ebenfalls, dass Manuel Baum interimsweise bis zur Winterpause als FCA-Cheftrainer übernehmen und die Mannschaft auf die noch ausstehenden drei Bundesliga-Spiele vorbereiten werde. "In den Gesprächen nach dem Spiel in Hoffenheim haben wir festgestellt, dass der Glaube und die Überzeugung fehlen, in der aktuellen Konstellation den Turnaround zu schaffen", sagte Ströll. "Für uns steht bei jeder Entscheidung, die wir treffen, immer das Wohl des FCA im Zentrum und deswegen sind wir zu diesem Entschluss gekommen." Wagner habe "in den vergangenen Monaten wichtige Prozesse angestoßen und mit großem Engagement für den FCA gearbeitet, dafür danken wir ihm", ergänzte Weber. "Wir sind als Klub von unserem eingeschlagenen Weg überzeugt und werden diesen weiterverfolgen. Nun gilt es in den kommenden Spielen Stabilität zu bekommen und zu punkten."