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Bundesliga: FC Augsburg trennt sich von Sandro Wagner

Im DFB-Pokal ausgeschieden, in der Bundesliga im Abstiegskampf: Die Saison hatte sich der FC Augsburg anders vorgestellt – und zieht nun offenbar Konsequenzen. Der FC Augsburg trennt sich laut der "Bild"-Zeitung und dem TV-Sender Sky von Trainer Sandro Wagner . Die Deutsche Presse-Agentur und der Sport-Informations-Dienst bestätigen die Berichte. Demnach fiel die Entscheidung nach der jüngsten 0:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim . Augsburg ist aktuell auf Rang 14 der Bundesliga-Tabelle und hat nur drei der zwölf Saisonspiele gewinnen können. Eine offizielle Bestätigung des Klubs steht noch aus. Für Augsburg ist eine Trennung auch teuer, denn Wagners Vertrag in der Fuggerstadt ist noch bis 2028 gültig. Nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen" wird Ex-Trainer Manuel Baum in den restlichen Spielen des Jahres betreuen. Baum war von Dezember 2016 bis April 2019 Chefcoach beim FCA und ist seit Juni 2025 als "Leiter Entwicklung & Fußballinnovation" zurück im Verein. Sandro Wagner: Das sagt der Trainer zu seinem Aus Der 38-Jährige hatte die Aufgabe mit viel Vorfreude und Leidenschaft angetreten, feierte auch direkt zum Bundesliga-Start einen wichtigen Sieg in Freiburg, setzte sich zudem in der ersten Pokalrunde durch. In der Folge aber setzte es eine Niederlage nach der anderen für Augsburg. Lediglich gegen Wolfsburg (3:1) Anfang Oktober und den HSV (1:0) Ende November konnte Augsburg Siege einfahren. Auswärts holte die Wagner-Elf nur einen einzigen Punkt, im DFB-Pokal scheiterte der Klub an Zweitligist Bochum . Kritik von den eigenen Fans Dem ehemaligen Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft waren neben der ausbleibenden sportlichen Erfolge wiederholt Fehler in der Kommunikation vorgeworfen worden. So galt Wagner als zu forsch, kassierte teilweise auch Kritik von den eigenen Fans. "Große Worte, keine Taten – wie lange wollt ihr noch warten?" oder "Niemand ist größer als der Verein", hieß es auf Plakaten, die beim Heimspiel gegen den BVB Ende Oktober im Fanblock der Augsburger zu lesen waren. Trotz immer wieder guter Ansätze gelang es Wagner jedoch nicht, die endgültige Trendwende zu schaffen. Nun muss er seinen Hut nehmen.

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