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Instagram ist voller „Rauhnächte“-Druck: Wie entkomme ich der Hölle der Selbstoptimierer?

Zum Jahresanfang wird das eigene Leben in den digitalen Medien zum Vision Board. Dankbarkeitstagebücher, To-do-Listen, Lerntechniken, so weit das Auge reicht – für das unperfekte Leben bleibt da kein Platz mehr

Die Zeit verschwimmt. Vielleicht bin ich einfach nicht akribisch und motiviert genug. Ganz sicher fehlt mir der Wille zur sauberen Chronologie. Ist das Angst, mein nicht ganz perfektes Leben mal wieder zu rekapitulieren? Verdrängung? Oder doch ein Fehler, weil ungesund? Sollte ich mir Sorgen machen? Sollte ich nicht wenigstens für 2026 eine Tabelle anlegen, weil das jetzt alle machen?

Dieses Jahr ist es extrem. Dieses Jahr herrscht eine Art Rauhnächte-Druck. Instagram ist voll davon. Da ist diese Frau mit so einer Jahrestabelle. Zwölf Spalten, zwölf Bilanzen, Aufarbeitung, Auswertung, Highlights. Für jeden Monat ein Learning. Da ist die handgeschriebene Projektliste 2026, erst hypertroph, dann effizient amputiert, die ersten drei Monate vollgepackt mit geplante

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