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Thomas Müller: Lisa Müller über Kanada-Aufenthalt ihres Mannes

Lisa Müller ist Dressurreiterin und steht auch durch ihren Ehemann im Fokus. Nun hat sie über den Ex-Bayern-Star und dessen Kanada-Abenteuer gesprochen. Sie sind beide erfolgreiche Sportler: Lisa und Thomas Müller . Während der Weltmeister von 2014 seit dem vergangenen Sommer in Kanada für die Vancouver Whitecaps spielt, ist seine Ehefrau als Dressurreiterin unterwegs. Nun hat sie in einem Interview über die Herausforderungen gesprochen, die mit dem Fokus auf sie einhergehen. Darin äußerte sie sich auch zu der Kritik an ihr, nicht mit Thomas Müller nach Übersee gegangen zu sein. Der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ") sagte Lisa Müller : "Es wäre gar nicht möglich gewesen, ihn zu begleiten. Ich reite Turniere, das ist mein Beruf. Die Pferde müssen auch zwischen den Turnieren trainiert werden, und es muss einer im Betrieb nach dem Rechten schauen." "Beschäftigt uns enorm": Tournee zeigt deutsche Nachwuchskrise im Skispringen Toter Biathlet: Freundin von Norweger spricht Mit Blick auf das Reiten erklärte Lisa Müller zudem, dass ein bekannter Name zwar am Anfang Türen öffne, aber auch ein Hindernis darstellen könne: "Man steht ständig im Fokus, immer. Das ist auch belastend. Für mich ist ein siebter Platz in Stuttgart gut, für andere ist es ein schlechtes Ergebnis." Müller meint damit ihren siebten Platz beim Reitturnier German Masters, für den sie viel Kritik bekam, weil er laut einigen nicht gut genug gewesen sei. "Zu meinem Privatleben äußere ich mich gar nicht mehr" Müller sagte der "SZ" außerdem: "Zu meinem Privatleben äußere ich mich gar nicht mehr. Dann würde ich mich rechtfertigen und außerdem, egal, was man sagt, sie drehen es hin, wie sie es haben wollen." Als Beispiel nannte Lisa Müller, dass sie kürzlich mit Freunden essen war, aber im Anschluss Fotos kursiert seien, die nur sie und eine weitere Person zeigen würden. "Dann sieht man mich wieder mit Thomas, dann ist wieder alles gut, zwei Wochen später ist wieder nichts mehr gut", so Lisa Müller, die erklärte: "Inzwischen ist es mir wurscht, dann bin ich eben die dumme Spielerfrau, die eigentlich nur Nägel lackieren kann. Jedenfalls lernt man die Menschen auf diesem Wege unverblümter kennen." Lisa Müller betreibt einen Turnierstall und eine Pferdezucht. Für diese interessiert sich auch ihr Ehemann. "Thomas kommt auch nicht aus der Pferdeszene, aber er hat sich in das Thema Zucht enorm reingekniet und viel gelernt. Er hat als Sportler ein gutes Auge für Bewegung und Qualität insgesamt", so die Reiterin, die anfügte: "Er sieht zum Beispiel, ob das Pferd ein aktives Hinterbein hat, was immens wichtig ist für ein Dressurpferd. Da schaut er auch bei der Hengstauswahl drauf."

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