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"Tatort" Schwarzwald: ARD-Krimi im Ersten gruselt nicht alle Zuschauer

Mehr als achteinhalb Millionen Menschen verfolgten den "Tatort" aus dem Schwarzwald am Sonntagabend. Der Gruselstreifen lässt das TV-Publikum zwischen Begeisterung und Verschmähung schwanken. Nachdem der Neujahrsfall die Zuschauer überzeugte, scheiden sich am zweiten "Tatort" des noch jungen Jahres die Geister. t-online-Unterhaltungsredakteurin Maria Bode schreibt: "Wer den 'Tatort' auch als Experimentierfläche schätzt, könnte 'Das jüngste Geißlein' als sehenswert erachten. Wer atmosphärisch starke Bilder, ruhige Dramaturgie und eine ungewöhnliche Geschichte zu schätzen weiß, wird diesen Fall nicht so schnell vergessen." Auf ihre TV-Kritik folgten zahlreiche Zuschriften. Hans-Jochen Wagner : "Tatort"-Star hatte diese berühmte Ex-Freundin "Tatort"-Check 2025 : So bewertet das TV-Publikum das letzte Krimi-Jahr "Von Anfang bis Ende spannend" Ruth König schreibt: "Uns gefiel der 'Tatort' ausgesprochen gut, denn er war von Anfang bis Ende spannend. Das Ermittlerteam gehört zu unseren Lieblingsermittlern." Maria van Klinken hingegen bezeichnet das Gesehene als "Schrott". Sie wünscht sich von der ARD mehr "normale Krimis" und ärgert sich über die aus ihrer Sicht schlecht investierten Rundfunkbeiträge. "Das ist eine Verhöhnung der Zuschauer", meint die t-online-Leserin. "Das war einfach mega und grenzte schon an einen Horrorthriller", lobt Jürgen Steinberg . "Das kleine Mädchen lieferte als Hauptdarstellerin eine unglaubliche Leistung ab. Bravo an alle Schauspieler sowie das Drehbuch und die Regie. Bitte mehr davon." Adelheid Rädel mailt: "So einen schlimmen 'Tatort' sah ich lange nicht. Es ist mir völlig unklar, weshalb ein neunjähriges Mädchen Stiefvater und Mutter ersticht und dann mit einem Lächeln mit ihrem leiblichen Vater mitgeht, obwohl sie ihn sechs Jahre lang nicht sah. Ich habe keine Ahnung, was das sollte. Es war schade um den Abend." "Es gab schon sehr viel schlechtere 'Tatorte'" "Es gab schon sehr viel schlechtere 'Tatorte'", findet Hans Gerd Huhn . "Ich wurde Anfang der Fünfzigerjahre geboren und kann mich daran erinnern, dass ich von Grimms Märchen als kleines Kind böse Träume hatte. Deshalb finde ich die Fantasien der kleinen Eliza gar nicht so unrealistisch." Simone Senftleben sagt: "Ich fand den 'Tatort' super. Ja, er war schon gruselig, aber spannend bis zuletzt. Die wiederkehrende Geschichte von den sieben Geißlein war in Verbindung mit dem Mädchen einfach toll gemacht. Ihre schauspielerische Leistung war beeindruckend. Diesem 'Tatort'-Team schaue ich gern zu, es ist einfach stimmig. Das war für mich eine gute Abendunterhaltung." "Die Geschichte und die Schauspieler waren gut", äußert Maren Theel , übt aber auch Kritik: "Die Spannungsmusik war nervig und überlagerte die Szenen unnötig. Ich musste zwischendurch leise stellen." Jürgen Westermeier schreibt ebenfalls: "Die atmosphärische Musik war überlaut und nervig. Sie störte mich mächtig und brachte mich beinahe zum Abschalten. Die Darsteller reden immer leiser und die Musik wird immer lauter, sodass die Dialoge kaum noch zu verstehen sind. Diese Geräusche schaffen keine besondere Atmosphäre, sondern sind – gerade in den verschieden eingesetzten Lautstärken – unglaublich bescheuert. Mit Lautsprechern moderner Geräte klingt das unerträglich und lenkt mich vom Verfolgen der Handlung ab."

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