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Grundsicherung: Flaschensammeln ist keine Erwerbsarbeit, sondern Überlebensstrategie

Reiche drücken sich mit Tricks davor, Steuern zu zahlen. Statt dagegen vorzugehen, ziehen die Behörden einem armen Rentner, der Pfandflaschen sammelt, das mühsam erarbeitete Geld von der Grundsicherung ab

58 Euro! Achtundfünfzig! Gesammelt aus Pfandflaschen, die andere achtlos wegwerfen oder rumfliegen lassen. Aufgelesen von der Straße, aus Mülleimern gezogen, vermutlich mit gesenktem Blick und kalten Fingern von einem alten Mann in Altona. Einfach deshalb, weil seine Rente nicht für das Nötigste reicht. Für ihn ist Altersarmut kein abstrakter Begriff, sondern bitterer Alltag, in dem jeder Cent zählt und dreimal umgedreht wird. Zusätzlich zu seiner schmalen Rente bezieht er Grundsicherung, weswegen er diese 58 Euro gewissenhaft dem Sozialamt gemeldet hat. Ehrlichkeit ist schließlich eine Tugend.

Und jetzt halten Sie sich fest: Das Amt hat dieses Geld dem guten Mann – nennen wir ihn Hans – als „Einnahme“ wieder abgezogen. A

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