Formel 1: Red Bull-Ausstiegsklausel von Max Verstappen enthüllt
Der Niederländer Max Verstappen ist das Gesicht des Red Bull. Doch die Zukunft des Formel-1-Superstars beim österreichischen Rennstall ist nicht so klar wie gedacht. Max Verstappen hat offenbar eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2028 laufenden Vertrag mit Red Bull. Wie die "Sport Bild" berichtet, kann der viermalige Formel-1-Weltmeister den Rennstall bereits Ende des Jahres verlassen – abhängig von seiner Platzierung in der WM-Wertung zur Saisonmitte. Konkret heißt das: Verstappen könne den Vertrag einseitig kündigen, wenn er bis zur Sommerpause Ende Juli nicht mindestens auf dem zweiten Platz in der Fahrer-WM steht. Eine Ablöse würde entfallen. Im Folgejahr soll die Klausel sogar noch leichter zu aktivieren sein. Sollte Verstappen 2027 zur gleichen Zeit nicht an der Spitze der WM-Tabelle stehen, wäre ebenfalls ein Abschied zum Saisonende möglich. Red Bull könnte in dem Fall nicht eingreifen. Mintzlaff: "Mache mir keine Sorgen" Dr. Helmut Marko hat die Vertragsgestaltung ermöglicht. Der langjährige Motorsport-Berater des Teams war demnach maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt und stimmte den Sonderregelungen zu. Gleichzeitig setzte er durch, dass Verstappen mit einem kolportierten Jahresgehalt von rund 65 Millionen Euro zum bestbezahlten Fahrer der Formel 1 wurde. Verlässt Verstappen also schon bald den Konzern? Laut dem Bericht glaubt bei Red Bull intern kaum eine Person daran. Sportboss Oliver Mintzlaff bekräftigte im Oktober: "Max weiß, was er an uns hat. Es war nicht nur Red Bull, das ihm die Chance in der Formel 1 gegeben hat, sondern wir haben auch vier WM-Titel gemeinsam gewonnen. So etwas verbindet." Und weiter: "Er verdankt uns genauso viel wie wir ihm. Deswegen mache ich mir keine Sorgen, dass er uns verlassen könnte."