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Russland spendet Bolivien 1.400 Tonnen Weizen

Russland hat 1.400 Tonnen Weizen an Bolivien geliefert. Wie die Botschaft des eurasischen Landes in La Paz mitteilte, handele es sich um eine Spende im Rahmen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP). Somit unterstütze Russland die Lebensmittelsicherheit des Andenlandes.

Die Lieferung umfasste 1.400 Tonnen Weizen, was rechnerisch mehr als 87.000 Säcken Weizenmehl à 11,5 Kilogramm entspricht. Die Übergabe wurde an diesem Mittwoch vollendet. Die russische Botschaft bezifferte den Wert der Ladung auf etwa zwei Millionen US-Dollar. Dabei wurde betont, dass diese Spende der Regierung in La Paz die Möglichkeit geben werde, ihre sozialen Programme landesweit zu stärken. Dies sei darüber hinaus ein Beitrag zur sozialen Stabilität und zum Wohlstand der Bevölkerung.

Während der Übergabe traf der russische Botschafter in Bolivien, Dmitri Wertschenko, unter anderem mit dem bolivianischen Landwirtschaftsminister Óscar Mario Justiniano, dem lokalen WFP-Vertreter Alejandro López-Chicheri und dem Bürgermeister der Gemeinde Viacha, Napoleón Yahuasi Mamani, zusammen. Thematisiert wurden die Umsetzung der Initiative und neue Aussichten für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Wertschenko unterstrich in seiner Rede:

"Die heutige Geste ist vor allem ein Zeichen der Solidarität und der gemeinsamen Verantwortung. Sie bestätigt, dass Russland sogar im Kontext von globalen Krisen und Unsicherheiten nach wie vor ein zuverlässiger Partner ist, der seine Freunde nicht im Stich lässt und bereit ist, in entscheidenden Momenten Unterstützung zu leisten."

Nach der Besichtigung der Anlagen, in die die Weizenlieferung verladen worden war, lobte der russische Diplomat den strategischen Charakter des bilateralen Verhältnisses mit dem südamerikanischen Land. Russland werde Bolivien auch in Zukunft unter die Arme greifen. Das Ziel sei es, zusammenzuarbeiten, damit die zwischenstaatliche Kooperation reale Früchte für das Leben der Völker trage und zu einer gerechteren und stabileren Zukunft beitrage.

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