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Diskriminierende Aussage: FA sperrt deutsche Torhüterin

Die Ex-Freiburgerin Rafaela Borggräfe ist im Sommer zum FC Liverpool gewechselt. Dort sorgt sie für unschöne Schlagzeilen abseits des Platzes. Wegen einer diskriminierenden Aussage hat der englische Fußball-Verband FA Liverpools deutsche Torhüterin Rafaela Borggräfe rückwirkend für sechs Spiele gesperrt. Das teilte Trainer Gareth Taylor auf einer Pressekonferenz des Clubs am Freitag mit. Die 25-Jährige soll Berichten zufolge bei einem Termin für das Teamfoto Anfang September 2025 eine entsprechende Bemerkung gemacht haben. Der FC Liverpool hatte damals wenig später mitgeteilt, dass er über "die mutmaßliche Verwendung diskriminierender Sprache" Borggräfes informiert worden sei und den Vorfall der FA gemeldet habe. Der Verband leitete daraufhin Untersuchungen ein. Der Club nannte keine näheren Details. Borggräfe am 25. Januar wieder spielberechtigt Dem "Guardian" zufolge hat Borggräfe die Sperre, die vor der Partie gegen den FC Arsenal am 6. Dezember in Kraft trat, akzeptiert. Weil sie fünf der sechs Spiele bereits abgesessen hat, ist die frühere Bundesligatorhüterin des SC Freiburg schon am 25. Januar im Erstligaspiel gegen Tottenham wieder spielberechtigt. Borggräfe, die sich im Zuge der Strafe auch zur Teilnahme an einem Bildungsprogramm verpflichtet haben soll, war zuletzt im Oktober für das Nationalteam nominiert worden. Sie hat aber noch kein Länderspiel für die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück bestritten. "Die Mannschaft und der Verein haben angemessen reagiert", sagte Trainer Taylor. "Wir haben den Fußballverband bei dieser Untersuchung unterstützt. Ich muss sagen, dass sich die Sache etwas hingezogen hat. Ich denke, das war für alle Beteiligten frustrierend, insbesondere für Rafa."

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