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Zu Hause weiter ungeschlagen

Tabellenführer mit einem

souveränen Heimsieg

 

Münster ohne Chance – Beste Torschützen: Kunkel (11 Tore) und Weber (9 Tore) – 37:31 (19:14)

 

Saarlouis. Der Tabellenführer aus Saarlouis läßt gegen den Aufsteiger aus Münster nichts anbrennen, holt zu Hause vor über 1300 Zuschauern die beiden ersten Heimpunkte im neuen Jahr und bleibt in der Stadtgartenhalle ungeschlagen. Gleichzeitig ließen die schärfsten Verfolger Gelnhausen (28:28 gegen LSC Köln) und Nieder-Roden (27:29-Heim-Niederlage gegen Dutenhofen) Federn.

 

HGS-Kapitän Tom Paetow hatte es vor der Partie angekündigt: „Wir sind zu 100 Prozent bereit und wollen gewinnen.“ Diesen Worten des Leaders ließ das Team dann vom Anpfiff an auch Taten folgen und“ legte los wie die Feuerwehr“ (Lützelberger). Sechs verschiedene Torschützen legten in den ersten acht Minuten eine 7:2-Führung vor und nach 13 Minuten zwangen die Saarländer die Münsteraner beim 10:4 zu einer ersten Auszeit. Und Daniel Wernig, der Chefcoach der Gäste, fand die richtige Lösung, wechselte Fin Welkenbach für Johannes Jepsen im Tor ein und brachte mit dem Bundesliga erfahrenen Patrick Weber seine schärfste Waffe aufs Feld. Und während Welkenbach im Gegensatz zu Jepsen gleich mal die ersten Bälle parierte, sorgte Weber im Angriff Münsters für Struktur und war selbst torgefährlichster Angreifer.

 

Allein die Saarländer ließen sich kein Stückchen Butter vom Brot nehmen, auch wenn die Gäste jetzt besser im Spiel waren. Die bestens aufgelegten Paetow, Kockler, Kunkel und Co. bauten den Vorsprung zur Zufriedenheit der 1320 Zuschauer in der Stadtgartenhalle bis Minute 23 auf 16:9 aus. Daß ein Handballspiel in Wellen verläuft, wissen die Kenner. In den folgenden Minuten gelang den starken Aufsteigern ein 3:0-Lauf und sie verkürzten auf 16:12. Jörg Lützelberger unterbrach den Mini-Lauf der Gäste mit seiner ersten Auszeit und brachte seine Jungs zurück in die Spur. Hubert Kornecki zimmerte das Leder zum 17:12 unter die Latte und Sven Eberlein stellte den 5-Tore-Vorsprung wieder her (18:13), den Yves Kunkel quasi mit dem Pausenpfiff beim 19:14 zementierte.

 

Die Gäste kamen mit neuem Schwung aus der Kabine und ihnen gelang es, den Vorsprung der HG auf 3 Tore zu verkürzen (21:18, 34.). Aber enger wurde es nicht, weil Michel Fiedler sicher stand und Yves Kunkel immer mehr Lust am Torewerfen fand. So zeigte die Hallenuhr nach 40 Minuten beim 27:21 weiterhin die souveräne Spielgestaltung der Saarländer. Eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte Tom Paetow mit dem 30. Treffer für Saarlouis für einen deutlichen Fingerzeig in Richtung Heimsieg.

 

Nach 47 Minuten hatte Michel Fiedler mit insgesamt 12 Paraden seinen Beitrag zum Erfolg abgeleistet und machte für die letzten 13 Minuten Platz für Finn Zecher. Und auch der steuerte in dieser Zeit mit fünf Paraden seinen Teil zum erfolg bei. Den letzten Treffer der Saarländer zimmerte Top-Talent Philipp Petschick von der rechten Außenposition zum 37:30 ins Netz und der Schlusspunkt war dann Patrick Weber vorbehalten, der mit seinem 9. Tor auf 37:31 stellte.

 

Viel Lob hatte HGS-Trainer Jörg Lützelberger für sein Team und das Publikum in der Stadtgartenhalle und sprach von einer der besten Saisonleistungen seiner Jungs. Besondere Anerkennung gab es für Tom Paetow, der nach der Trainingsverletzung von Marko Jelicic, fast durchspielen musste. Daniel Wernig, der Coach der Gäste, fand zwar daß das Ergebnis ein zwei Tore zu hoch ausgefallen war, aber gratulierte natürlich und hatte am Ende noch einen besonderen Wunsch: Die HG möge bitte so erfolgreich sein, daß „wir vielleicht nächstes Jahr garnicht mehr hierher kommen müssen“.

 

Statistik HGS: Fiedler (1. bis 47.Min) 12 Paraden, Zecher (ab 48.) 5 Paraden, Yves Kunkel 11, Paetow 6, Eberlein 4, Kornecki 3, Petschick 3, Kockler 3, Weißgerber 3, Noh 2, Geis 1, Durmishi 1

 

Statistik TSG: Welkenbach 9 Paraden, Jepsen 2 Paraden, Weber 9/1, Fuhrig 5, Gollan 5, Manso 3, Ulshöfer 3, Gerntke 2, Herr 1, Kosch 1, Jockel 1, Zelser 1

 

Siebenmeter: HGS 0/0, TSG 1/1

 

Zeitstrafen in Minuten: HGS 6, TSG 6

 

Zuschauer: 1320

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