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444 Tage in der Gewalt der Mullahs: Geiselnahme in Teheran

In diesem Zeitzeichen erzählt Viviane Jelenc:
  • wie im November 1979 eine Geiselnahme beginnt, die über ein Jahr dauern wird,
  • welche Rolle Ayatollah Ruhollah Chomeini bei der Geiselnahme und der weiteren Entwicklung im Iran spielt,
  • wie die US-Regierung auf die Forderungen der Geiselnehmer reagiert,
  • warum die Geiselnehmer Frauen und Schwarze freilassen,
  • wie der Golfkrieg ab September 1980 zur Beendigung der Geiselnahme beiträgt.

Anfang November 1979 stürmen Studenten die US-Botschaft in Teheran und nehmen über 60 Geiseln. Monatelang wird vergeblich verhandelt. Lediglich 13 Geiseln werden zwischenzeitlich freigelassen. Ein Befreiungsversuch des US-Militärs scheitert dramatisch.

Erst im September 1980 wird mit Hilfe algerischer Vermittler eine Einigung erzielt: Eingefrorene iranische Gelder werden von den USA freigegeben und die USA erklären, sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten des Irans einzumischen. Am 20. Januar 1981 werden die verbliebenen 52 Geiseln freigelassen. Das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran bleibt allerdings von tiefem Misstrauen geprägt.

Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:
  • Barry Rosen, ehemalige Geisel
  • Dr. Katajun Amirpur, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität zu Köln

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Viviane Jelenc
Redaktion: Frank Zirpins ]]>

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