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Mehr Mitglieder, aber weniger Vereine. Wie der DSB gute Zahlen noch besser machen will.

Die nackten Fakten: Der Deutsche Schachbund versammelt unter seinem Dach im Januar 2026 so viele Vereinsmitglieder wie seit 20 Jahren nicht mehr. 96.903 Spielerinnen und Spieler sind in einem Schachverein Mitglied - die höchste Zahl seit 2006. Rund 2000 mehr als noch vor einem Jahr. Das geht aus der neuen Mitglieder-Statistik von Jürgen Dammann, dem Referenten für Mitgliederverwaltung beim DSB hervor. Seit gestern steht nun, nach einigen letzten kosmetischen Korrekturen, die offizielle Zahl fest, die auch dem Deutschen Olympischen Sportbund gemeldet wird. Spannender Nebenaspekt: Im Dezember lag die Mitgliederzahl bereits bei 99.700, weil die Neueintritte übers Jahr stetig fortgeschrieben wurden. Dann aber haben die Vereine zum Jahresende ihre Statistiken bereinigt, Austritte und Todesfälle gemeldet – und so kam dann die richtige Zahl zustande. Der Prozess der Mitgliederentwicklung ist also durchaus ein dynamischer. „Ich denke, wir werden die sechsstellige Zahl bald erreichen. Die Tendenz ist jedenfalls absolut positiv“, sagt DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, „das ist ein Grund, uns zu freuen. Auch, weil wir innerhalb des DOSB wichtiger werden.“ Doch was steckt hinter diesen Zahlen? Jannik Kiesel, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, hat sich das in einigen Bereichen mal genauer angeschaut – und es wird schon kurzfristig darauf reagiert.

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