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Die Volksbühne ehrt DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Zweifel als Lebensmaxime

Der berühmte DDR-Philosoph Wolfgang Heise wurde anlässlich seines 100. Geburtstags mit einer Matinée an der Berliner Volksbühne geehrt. Ein buntes Nummernprogramm mit den Ikonen des ostdeutschen Geisteslebens. Was sagt Heise uns heute?

Die Wintersonne scheint auf die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Draußen vor dem Theater stehen Grüppchen auf den Treppen, sie wirken vertraut, man kennt sich, viele tragen ihr Haar grau. Drinnen im Foyer macht die bolschewistische Kurkapelle Stimmung und singt von Roter Liebe. Willkommen zur Heise-Matinee. Aufbruch in die Utopie: „Für die Ewigkeit ist gar nichts“ heißt das Geburtstagsprogramm für den großen DDR-Philosophen, der 1925 geboren wurde und letzten Oktober 100 Jahre alt geworden wäre.

„Hat ja die besten Referenzen der Mann“, sagt eine ältere Frau neben mir an der Garderobe. Eine „Lichtgestalt“ sei das, ergänzt ein etwas jüngerer Mann mit Dreitagebart. Warum Lichtgestalt? Heise sei „

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