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Kehl: Rote Karte für Svensson war «nicht richtig»

Borussia Dortmund verliert mit 0:2 bei Tottenham Hotspur. Nach einem Platzverweis spielt der BVB über eine Stunde in Unterzahl. Sportdirektor Kehl kritisiert die Entscheidung. Nach Borussia Dortmunds Champions-League-Niederlage bei Tottenham Hotspur hat sich Sportdirektor Sebastian Kehl kritisch über den Platzverweis für Daniel Svensson in der ersten Halbzeit geäußert. "Ich finde, dass die Rote Karte sehr hart ist", sagte er nach dem Spiel in London, das der BVB mit 0:2 verlor. "Für mich fehlt jegliche Intention" Svensson hatte zunächst die Gelbe Karte gesehen, nach VAR-Einsatz korrigierte der Schiedsrichter die Entscheidung jedoch und zeigte dem Schweden in der 25. Minute Rot. "Am Ende trifft er den Ball zunächst und ja, dann ist der Kontakt an der Wade da", räumte Kehl ein. "Wenn man sich das auf einem Standbild anschaut, dann kann man sagen, das ist eine Rote Karte. Aber für mich fehlt in dieser Aktion jegliche Intention, jegliche Intensität. Daher war die Rote Karte für mich nicht richtig." Mit der Leistung seiner Mannschaft war Kehl ebenfalls unzufrieden. "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen", sagte er. "Wir werden das sicherlich auch mit der Mannschaft sehr kritisch besprechen. Die erste Halbzeit war schlecht - wenig Zweikämpfe geführt, wenig direkte Duelle einfach gewonnen, wenig Intensität. Und die Chancen, die wir heute hatten, haben wir damit in der ersten Halbzeit fahrlässig verspielt." "Haben uns deutlich mehr erhofft" Cristian Romero (14. Minute) und Dominic Solanke (37.) trafen in der ersten Hälfte für die Spurs, die seit Wochen in der Krise stecken und gegen Dortmund ihren ersten Sieg in diesem Jahr feierten. Die Pleite wäre vermeidbar gewesen, sagte Kehl. "Denn wir haben jetzt nicht gegen eine Mannschaft aus Tottenham gespielt, die in überragender Form ist und die gerade vor Selbstvertrauen strotzt. Wir haben uns hier deutlich mehr erhofft und erwartet." Vor dem letzten Spiel der Ligaphase in der kommenden Woche gegen Inter Mailand deutet sehr vieles darauf hin, dass der BVB für den Einzug in die Runde der besten 16 Teams den Umweg über die Play-offs nehmen muss. "Das wird jetzt womöglich nicht mehr für die besten Acht reichen", sah auch Kehl ein.

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