Stau-Alarm in NRW: Köln verzeichnet dramatischen Anstieg im Ranking
Stau bleibt für NRW-Pendler ein großes Thema, wie der aktuelle TomTom-Verkehrsindex zeigt. Köln schneidet im Stau-Ranking besonders schlecht ab. Baustellen, immer mehr Autos und lange Pendlerwege ins Büro: Autofahrer in Nordrhein-Westfalen stehen weiter viele Stunden im Jahr im Stau. Die nervigen Wartezeiten haben sich 2025 in vielen Städten sogar noch vergrößert - und für 2026 gibt es wenig Aussichten auf Besserung. Das geht aus dem alljährlichen Verkehrsindex des Karten- und Navigationsspezialisten TomTom hervor. Im aktuellen TomTom-Verkehrsindex der staureichsten Städte Deutschlands belegt Köln den siebten Platz. In der Stadt stieg die Stau-Rate besonders stark – um 10 Prozent auf nun 35 Prozent. Die Stadt Essen belegt mit einer Stau-Rate von 39,3 Prozent den zweiten Platz hinter Berlin und führt damit die NRW-Rangliste an. Die Stau-Rate bedeutet konkret, dass Autofahrten in Köln im Schnitt 35 Prozent länger dauern als eine Fahrt auf derselben Strecke ohne Stau. Zwei weitere NRW-Städte gehören zu den zehn staureichsten Deutschlands: Wuppertal auf Platz 9 und Düsseldorf auf Platz 10. Wenig Aussicht auf Besserung Die TomTom-Auswertung beruht auf Verkehrsdaten fest eingebauter Infotainmentsysteme in Autos, von TomTom-Navigationsgeräten und anonymisierten Smartphone-Daten, wie das Unternehmen mitteilt. Für 2026 gibt es laut TomTom-Experten wenig Aussicht auf Besserung der Stausituation in NRW. "Vieles spricht dafür, dass sich Autofahrerinnen und Autofahrer auch 2026 auf hohe Stauwerte und Zeitverluste einstellen müssen", heißt es in der Auswertung für NRW. Ein Grund für die anhaltenden Probleme ist der wachsende Fahrzeugbestand. 2025 wurde in Deutschland erneut ein Höchststand bei den zugelassenen Kraftfahrzeugen erreicht.