World News

Olympia-Bewerbung: Aachen als Standort für Reitsport geplant

Die Olympia-Bewerbung "KölnRheinRuhr" ist gestartet. Aachen soll Reitsport und Fußball ausrichten. Vorher entscheiden die Bürger per Ratsbürgerentscheid. Die Bewerbungskampagne "KölnRheinRuhr" für Olympische und Paralympische Spiele ist am Montag, 19. Januar, offiziell gestartet. Aachen ist Teil des Konzepts und soll bei möglichen Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 Austragungsort für Reitsport und Fußball werden. Insgesamt bewerben sich 17 Städte in Nordrhein-Westfalen gemeinsam um die Ausrichtung der Spiele. Aachen ist dabei insbesondere als Zentrum des Pferdesports vorgesehen. Auch Para-Dressursport soll in der Stadt stattfinden. Isabell Werth: Aachen steht für Reitsport auf höchstem Niveau Unterstützung erhält die Bewerbung von Isabell Werth. Die erfolgreichste deutsche Olympionikin erklärte, Aachen stehe seit Jahrzehnten für internationalen Reitsport auf höchstem Niveau. Das CHIO Aachen sei ein Turnier von Weltklasse, Olympische und Paralympische Spiele würden dies noch übertreffen. Das vorliegende Konzept für "KölnRheinRuhr" überzeuge sie, sie wolle die Bewerbung künftig auch öffentlich vertreten. Über die olympische Zukunft Nordrhein-Westfalens sollen die Bürger entscheiden. Nordrhein-Westfalen führt als einzige Bewerberregion Ratsbürgerentscheide in allen beteiligten Kommunen durch. Damit werde die Entscheidung vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen, wie es die Gemeindeordnung NRW vorsieht. Kein anderer Bewerber beziehe mehr Menschen ein. Entscheidung für Ratsbürgerentscheid am 28. Januar 2026 In Aachen muss der Stadtrat dem Ratsbürgerentscheid zunächst zustimmen. Die Entscheidung dazu fällt in der nächsten Stadtratssitzung am 28. Januar. Die Ratsbürgerentscheide sollen landesweit am 19. April stattfinden. Begleitet wird der Prozess von einer landesweiten Kampagne unter dem Slogan "Unsere Städte. Unsere Spiele", die ebenfalls am 19. Januar gestartet ist. Ziel ist es, die Bevölkerung bis zum Ratsentscheid umfassend zu informieren. Getragen wird die Kampagne von den 17 Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden.

Читайте на сайте