FC Bayern: Paul Wanner kontert die Kritik von Klub-Boss Max Eberl
Lange galt Paul Wanner als große Hoffnung beim FC Bayern. Im Sommer verließ er München inklusive Kritik von Sportvorstand Max Eberl. Jetzt reagiert Wanner. 15 Millionen Euro zahlte die PSV Eindhoven im Sommer an den FC Bayern , um Paul Wanner zu verpflichten. Nun antwortete der 20-Jährige auf die Kritik, die damals Münchens Sportvorstand Max Eberl geäußert hat. Wanner erklärte im Interview mit der "Sport Bild": "Es gibt im Fußballgeschäft immer mal verschiedene Meinungen, das gehört dazu." Eberl hatte kurz vor dem Wanner-Wechsel im Sommer gesagt, dass er und der Verein mit Spielern arbeiten wolle, die "Bock darauf haben", bei Bayern zu spielen. "Und da gehören halt Schritte dazu. Und da gehört auch Mut dazu", sagte er damals bei einer Medienrunde. Ein Satz, der so gedeutet wurde, dass Eberl dem Mittelfeldspieler den Mut absprach. Pleite in Norwegen: City erlebt CL-Debakel – Haaland ist es "peinlich" Ex-Nationalspieler gesteht: Zu "hässlich": Platzte deswegen sein Traumtransfer? Viel weiter wollte Wanner im Interview nicht auf die Kritik eingehen. Stattdessen betonte er, dass es "kein böses Blut" gebe. "Den Bayern bin ich sehr dankbar, weil ich dort viel lernen konnte und tolle Erfahrungen gemacht habe", ließ Wanner wissen. Da die Münchner auch eine Rückkaufoption für Wanner haben sollen, wurde der Linksfuß auch darauf angesprochen, ob er sich vorstellen könne, noch einmal bei Bayern anzugreifen. Wanner wiegelte jedoch ab, sein voller Fokus liege auf Eindhoven. "Das Kapitel Bayern ist aktuell nicht mehr in meinem Kopf, weil ich mich auf meine Leistungen hier konzentrieren will", betonte er. In der kommenden Woche trifft Wanner sogar auf seinen Ex-Klub. Am letzten Spieltag der Champions League reisen die Bayern nach Eindhoven. "Es wird kein alltägliches Spiel", war er sich sicher. Er werde dort bekannte Gesichter und alte Teamkollegen wieder sehen. "Ich freue mich jedenfalls sehr auf dieses Match", schloss er ab.