Daniel Günther und „Nius“: Wie eine Empörungswelle den Medienbetrieb erfasste
Akt eins, der Auftakt: Der achte Januar dieses Jahres ist erst zehn Minuten alt, als sich Daniel Günther in der Talkshow von Markus Lanz im ZDF in Rage redet. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein mit CDU-Parteibuch fordert ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Und er legt nach: „Ich meine, selbst Politiker, die im Bundestag sitzen, selbst Abgeordnete in unserer Fraktion, die gucken sich so einen Quatsch an und merken auch nicht, dass bestimmte Medien auch darauf einsteigen.“ Dann konkretisiert Günther: „Ich meine, viele Medien orientieren sich ja mittlerweile an diesen ganzen sozialen Medien, indem sie selbst politische Agitation betreiben und ja nicht mehr Journalismus machen.“
Medienpolitik in Deutschland ist Ländersach
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