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Trump reagiert auf Mordaufruf und droht Iran mit Vernichtung

Der US-Präsident meldet sich zu möglichen Morddrohungen aus Teheran zu Wort. Die Schah-Witwe ermuntert die Demonstranten im Iran. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit massiver Gewalt gedroht, sollte es zu einem Anschlag auf ihn kommen. Für diesen Fall habe er Vorkehrungen getroffen. "Das ganze Land wird in die Luft gesprengt werden", sagte er dem US-Sender NewsNation. Sollte ihm etwas zustoßen, würden die Verantwortlichen "von der Erde getilgt", so der US-Präsident. Er reagierte damit auf eine Frage zu Berichten, wonach die Führung des Iran eine Morddrohung gegen ihn ausgesprochen haben soll. Überblick : Alle aktuellen Entwicklungen im US-Newsblog Kommentar: Donald Trump zeigt sich als Maulheld Nach den Drohungen Trumps und persönlichen Angriffen des Obersten Führers des Iran, Ali Chamenei, wächst die Sorge vor einer militärischen Eskalation in der Region. Der US-Präsident sprach sich jüngst für einen Machtwechsel im Iran aus. Irans Präsident Massud Peseschkian erklärte, jede Aggression gegen Chamenei wäre gleichbedeutend mit einem umfassenden Krieg gegen die iranische Nation. Schah-Witwe meldet sich zu Wort Die Witwe des letzten Schahs bekräftigte ihre Hoffnung auf einen Sturz der Führung in Teheran. Nach den Demonstrationen gebe es "kein Zurück mehr", sagte Farah Pahlavi in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei überzeugt, dass die Iraner "als Sieger aus dieser ungleichen Auseinandersetzung hervorgehen werden". Es sei ihr "Wunsch" und ihr "Bedürfnis", in den Iran zurückzukehren, sagte die 87-Jährige. Es gehe aber nicht um ihr persönliches Schicksal. Entscheidend sei, "dass die Jugend und das gesamte iranische Volk endlich frei sind und dieses kriminelle, rückständige Regime loswerden", sagte Pahlavi. Sie habe in den vergangenen Wochen zahlreiche Presseanfragen abgelehnt. "Es ist aber meine Pflicht, eine Botschaft nicht nur zur Unterstützung meiner Landsleute, sondern auch an die ganze Welt zu richten, die ihnen helfen muss", betonte Pahlavi. Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge mehr als 4.200 Demonstranten getötet worden. Die Staatsführung macht "terroristische Elemente" sowie die Erzfeinde USA und Israel für Gewalt bei den Massenprotesten verantwortlich. Auch wegen der Kommunikationsblockade lassen sich die Informationen nicht unabhängig überprüfen.

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