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Auf nur 50 Seiten zeigt dieses Buch, wie Ultrareiche endlich fair besteuert werden können

In „Reichensteuer: Aber richtig“ führt der französische Ökonom Gabriel Zucman vor Augen, dass Milliardäre viel weniger Steuern zahlen als alle anderen – und wie das und die soziale Ungleichheit nicht nur in Frankreich zu ändern wäre

Gabriel Zucman gelingt es, Frankreichs Milliardäre nervös zu machen, das muss man ihm lassen. Als „linksextremer Aktivist“, der die „französische Wirtschaft zerstören“ wolle, wurde er von niemand Geringerem als Bernard Arnault, dem reichsten Mann Frankreichs, in einem von dessen seltenen Interviews beschimpft. Zucman konterte auf X: „Nervosität berechtigt nicht zur Verleumdung.“

In seinem nun auf Deutsch erschienenen Büchlein Reichensteuer: Aber richtig breitet Zucman auf nur rund 50 Seiten nun den Vorschlag aus, der Arnault zu seiner Attacke bewogen hatte: eine Mindeststeuer von jährlich zwei Prozent auf die Vermögen aller „ultrareichen“ Franzosen, die mehr als 100 Millionen Euro besitzen.

Und auch wenn

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