Gil Ofarim beim Dschungelcamp-Start schockiert von Begrüßung
Einzug ins Dschungelcamp – und die Mitcampen warten nicht lange ab, um Gil Ofarim mit seiner skandalvollen Vergangenheit zu konfrontieren. Der ist offenbar entsetzt. Sänger Gil Ofarim gehört zu den diesjährigen Prominenten bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Direkt beim ersten Aufeinandertreffen mit seinem Team (die Stars wurden in zwei Gruppen und zwei Camps aufgeteilt) haben ihn zwei Mitcamper mehr oder weniger auf seinen Antisemitismusskandal angesprochen. Er bekam die Ablehnung deutlich zu spüren – und hatte damit offenbar nicht gerechnet. Gemeinsam mit Ariel, Umut Tekin , Patrick Romer , Eva Benetatou , Mirja du Mont und Hardy Krüger bildet Gil Ofarim das zweite Team. Beim Kennenlernen sagte "Bauer sucht Frau"-Star Patrick Romer zu dem Musiker: "Ich habe viel von dir gehört." Gil Ofarim reagierte, als könne er sich gar nicht vorstellen, wovon der Konkurrent spricht: "Von mir? Ich hoffe nur Gutes!" Die Reaktion: "Leider gar nichts Gutes!" Patrick Romer, der aufgrund seines Verhaltens seiner Ex-Freundin Antonia Hemmer gegenüber ebenfalls nicht unumstritten ist , fragte Gil Ofarim dann, ob er im Camp seine Vergangenheit aufarbeiten wolle. Der sagte, er würde gern viel erzählen, dürfe aber nicht. Er könne die Zeit nicht zurückdrehen, sich aber entschuldigen. Für Patrick Romer steht aber fest: "Man kann doch erzählen, was passiert ist." Das gehe eben nicht, so Gil Ofarim. Er bat den Mitcamper, dies zu respektieren. "Stark verändert": Welche Gagen kassieren die Dschungel-Stars? Hardy Krüger: Er will sich im Dschungel Gil Ofarim vorknöpfen Umut Tekin war in seiner Begrüßung nicht weniger deutlich. Er sagte zu Gil Ofarim: "Ich gebe dir aus Respekt die Hand, auch wenn ich scheiße finde, was du gemacht hast." Danach wandte er sich direkt Eva Benetatou zu. Offenbar eine Überraschung für den Musiker. Er schien schockiert, was man ihm auch ansah. Gil Ofarim hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismusvorwürfe gegen den Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben: Dieser habe ihn angeblich aufgefordert, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Vor dem Landgericht Leipzig legte Ofarim im November 2023 ein Geständnis ab. Er räumte ein, die Antisemitismusvorwürfe gegen den Hotelmitarbeiter erfunden zu haben, und entschuldigte sich. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt. Der Musiker musste als Auflage einen Geldbetrag von 10.000 Euro zahlen. "Habe mein Leben umgekrempelt" Infolge des Prozesses hatte sich Ofarim weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Im vergangenen Jahr kehrte er auf die Bühne zurück. Vor dem Start von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" hatte er zu RTL gesagt: "Ich gehe ins Dschungelcamp, um mir selbst etwas zu beweisen und dem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich eine eigene Meinung über mich zu bilden – jenseits dessen, was geschrieben wurde." Auch betonte er: "Ich habe mein Leben umgekrempelt und an mir gearbeitet." Die Mitcamper scheinen davon erst mal nichts wissen zu wollen. Moderiert wird das Dschungelcamp wie auch in den vergangenen Jahren von Sonja Zietlow und Jan Köppen . 2025 hatte RTL "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" zum ersten Mal täglich um 20.15 Uhr gezeigt. Auch dieses Jahr setzt der Kölner Sender bei der Ausstrahlung auf die Primetime. Das große Finale findet am 8. Januar statt, das Wiedersehen einen Tag später. Im vergangenen Jahr holte sich Lilly Becker Krone und Zepter. Wer wird in ihre Fußstapfen treten? Insgesamt kämpfen zwölf Promis um den Sieg und das Preisgeld von 100.000 Euro.