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Iran-Krise: Airlines streichen Flüge in den Nahen Osten

Nach israelischen Berichten haben Fluglinien Verbindungen in den Nahen Osten gestrichen. Steht ein Angriff auf den Iran kurz bevor? Die Iran-Krise spitzt sich weiter zu. Am Freitag sagte US-Präsident Donald Trump , dass eine "mächtige Flotte" in Richtung Nahost unterwegs sei. Nun haben mehrere Fluggesellschaften Flüge in die Region für Samstag und folgende Tage abgesagt, wie israelische Medien berichten. So berichteten die israelische Tageszeitung Haaretz und der Nachrichtensender i24, dass die niederländische KLM und die französische Air France mehrere Flüge in die Region abgesagt haben. Die deutsche Lufthansa soll den Berichten zufolge nur Tagesflüge anbieten. KLM hat Flüge nach Tel Aviv , Dubai , Dammam und Riyadh bis auf Weiteres eingestellt, berichten niederländische Medien. Als Grund wird die geopolitische Situation angegeben. Laut i24 haben auch Swiss, Air Canada und United Airlines ihre Flüge eingeschränkt. USA verhängen Sanktionen gegen Schiffe Die USA wollen zunächst mit neuen Sanktionen die iranische Führung nach dem brutalen Vorgehen gegen Protestierende unter Druck setzen. Im Fokus stehen neun Schiffe und deren Eigentümer und mehrere Managementfirmen, die iranisches Öl und Erdölprodukte im Wert von Hunderten Millionen US-Dollar transportierten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die USA gehen davon aus, dass damit Terror finanziert werde. Sie wollen mit den Sanktionen Ölverkäufe verhindern und die Führung Irans finanziell schwächen. Gleichzeitig ist der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit Begleitschiffen auf dem Weg in den Nahen Osten. Er soll in den nächsten Tagen eintreffen. Der Verband umfasst etwa 5.000 Matrosen und Marinesoldaten sowie Geschwader von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und elektronischen Angriffsflugzeugen. US-Präsident Donald Trump warnte den Iran : "Vielleicht müssen wir sie nicht einsetzen, wir werden sehen", fügte er hinzu. Viele Schiffe befänden sich nur für den Fall der Fälle auf dem Weg in die Region. "Ich würde es vorziehen, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", sagte Trump. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, warnte daraufhin vor einem Angriff: Die Streitkräfte stünden bereit "mit dem Finger am Abzug".

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