Neue Weltordnung: Und wieder liegt der Iran am Schnittpunkt zwischen Großmächten
Der Schah-Sprössling Reza Pahlavi hat alles auf die Karte eines US-gesteuerten Regimewechsels gesetzt und großspurig angekündigt, noch vor dem „Tag X“ in sein Heimatland zurückkehren zu wollen. So klingt jemand, der sich seiner Sache sehr sicher wähnt und davon träumt, die Ereignisse vom 1. Februar 1979 zu kopieren. Damals landete Ayatollah Khomeini in Teheran, um der Schah-Diktatur – schwer erschüttert durch die Massenproteste – den Garaus zu machen.
Nur, dass Pahlavi Jr. – anders als Khomeini vor 47 Jahren – in Iran keine Machtbasis hat. Auch wenn er im ARD-Interview von Millionen Menschen spricht, die seine Rückkehr fordern. Niemand weiß bis heute, was genau in den Tagen und Wochen der Proteste passiert ist,
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